Webseiten mehr Leben einhauchen mit Storytelling Webdesign

Wie der Visual Storytelling Trend das Netz erobert

Meist gehören Aspekte wie Produkt- und Geschäftsziele, Markenidentität sowie Nutzerbedürfnisse und Usability zu den bestimmenden Eigenschaften bei der Planung und Gestaltung einer Webseite oder Webanwendung. Schnell verliert man dabei aus den Augen, wie wichtig die grundlegende Erfahrung eines Users beim ersten Besuch ist und welchen bleibenden Eindruck diese hinterlässt. Webdesign, das mit narrativen Elementen angereichert ist, stellt den Benutzer in den Mittelpunkt und erreicht so, dass dieser auf einer emotionale Ebene angesprochen wird. Erfahren Sie hier mehr über Storytelling Webdesign und lassen sich von Storytelling Websites inspirieren:

Chapter One – Kleine Geschichte vom Geschichten-Erzählen:

Zunächst einmal bedeutet der Begriff Storytelling „Geschichten erzählen“. Die Kunst des Geschichtenerzählens existiert Jahrhunderte lang schon als Methode Informationen und Wissen sowie Werte und Meinungen zu vermitteln. Für Werbung und Marketing-Zwecke bedienen sich viele Unternehmen schon lange den Mitteln des Geschichten-Erzählens. Auf diese Weise können auch trockene Informationen und scheinbar wenig interessante Daten auf eine ansprechende Weise weitergegeben werden und bleiben dem Rezipienten viel eher in Erinnerung. In den 2000er Jahren erlebte das Storytelling eine Renaissance – die Erzählkunst wird gerade im World Wide Web, das tagtäglich mit immer größer werdenden Informationsfluten aufwartet, zu einem Schlüsselfaktor, sich von der Konkurrenz abzuheben. Denn Geschichten verleihen Struktur und wirken zugleich auf emotionaler Ebene.

Chapter Two – Kein Märchen: Der Einfluss gut erzählter Stories

Die emotionale Verbindung zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden bzw. dem Webseiten-Betreiber und dem -Besucher ist gerade in unserer modernen Konsumgesellschaft von hoher Bedeutung. Besonders eindrücklich zeigt uns Creative Director Don Draper, der fiktive Charakter der US-amerikanischen Serie Mad Men, die uns die Welt der Werbung in den 60er Jahren näher bringt, was für ein Machtinstrument das Beherrschen von (Visuellem) Storytelling bedeuten kann. Denn Geschichten

  • bleiben länger und einfacher im Gedächtnis
  • wecken von Emotionen
  • verleihen einem Sachverhalt Bedeutung und Sinn
  • aktivieren deutlich mehr Gehirnregionen als „einfache“ Informationen
  • ermöglichen es mitzudenken und mitzufühlen
  • dadurch einen einer persönlichen Verbindung herzustellen
  • wirken unterhaltend
  • können das Publikum zu etwas motivieren
  • werden eher weitererzählt.

 

Chapter Three – Die Kunst Geschichten zu erzählen:

Mit Blick auf Webdesign bedeutet gutes Storytelling, sich selbst sowie die eigenen Produkte bzw. Dienstleistungen spannend darzustellen und so nachhaltig Eindruck zu hinterlassen. Mithilfe von Storytelling Webdesign sollen Inhalte möglichst einfach und visuell stimulierend präsentiert werden, sodass der Rezipient sie aufgrund der Eingängigkeit und emotionalisierenden Wirkung besser aufnimmt und sich länger erinnert.

Für viele Menschen und in vielen Unternehmen werden Kenntnisse über Produkte, Daten und Prozesse immer wichtiger. Im Visual Storytelling lassen sich gerade sehr komplexe Inhalte spannend und einfach darlegen. Stories sind dann nicht zwingend Texte, sondern vielmehr auch Grafiken, Animationen oder Kunden-zentrierte sowie interaktiv ausgerichtete Design-Elemente.

Chapter Four: Storytelling Websites – Webseiten mit Identität

In Branchen mit starker Konkurrenz heben sich Unternehmen durch genau solche Geschichten ab, weil sie Menschen durch emotionale und erinnerungswürdige Botschaften ansprechen und abholen. Schließlich wird auf diese Weise Vertrauen und Loyalität aufgebaut und der Kunde an Marken gebunden. Geschichten geben dem Besuch einer Webseite eine Struktur und hinterlassen einen bleibenden Eindruck, indem sie die Identität einer Marke (sog. "brand stories") oder eines Produktes (sog. "product stories") stärken.

Im Storytelling Webdesign prägen insbesondere die folgenden Elemente die Geschichte einer Webseite:

  • visuelle Webdesign-Elemente: Ersteindruck einer Website/ Verwendung gestalterischer Trends
  • visuelle Elemente des Unternehmens: Unternehmenslogo-Aussage/ Werbesprüche/ Slogans
  • Tonalität der Webseite: Wie wird der Besucher angesprochen/ wie Informationen vermittelt
  • Informationsdesign & -architektur: Aufbau und Fokus der Inhalte
  • Interaktives Webdesign: Wie kann ein Besucher mit der Webseite interagieren
        

Wenn auch Sie ihrer Website durch Storytelling Webdesign aufleben lassen möchten, dann erzählen Sie uns Ihre Geschichte.

Deutsche Software-Entwickler setzen weiterhin auf Java und Python

java 151343 640Wenn Software-Entwickler Fragen haben, können sie sich an Stack Overflow wenden. Eine Community von etwa 4,7 Millionen Nutzern berät und hilft sich gegenseitig bei kniffligen Fragen und schier unlösbaren Problemen. Kein Wunder also, dass Stack Overflow eine Menge Daten zur Verfügung stehen, die es ermöglichen, Statistiken über Vorlieben und Verhalten der Programmierer aufzustellen.

Auf Grund dieser Datenmengen besitzt Stack Overflow Kenntnis davon, dass in Deutschland circa 700.000 professionelle Entwickler arbeiten (Stand August 2016). Von ihnen sind fast 60 Prozent Full-Stack-Entwickler, also Allround-Entwickler, die gleichermaßen mit UX, HTML, CSS, JavaScript, Backend Scripting Language und SQL umgehen können.

Am häufigsten nutzen Entwickler die Programmiersprache Java: 13,7 Prozent. Immerhin 12,8 Prozent hacken Code in Form von Python in ihre Tastaturen. Überraschenderweise entwickeln lediglich 5,3 Prozent für den mobilen Bereich - obwohl sich gefühlt jedes zweite Startup in Deutschland der Ausarbeitung von Smartphone-Apps verschrieben hat. Android liegt mit 24.683 für sich arbeitenden Programmierern vor iOs, das auf 13.223 Entwickler kommt.

Alle Werte, die Stack Overflow ermitteln konnte, decken sich laut eigener Auskunft mit globalen Trends.

Und die Entwickler persönlich?

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Auch dazu liefert Stack Overflow Daten. So ist der durchschnittliche deutsche Entwickler zwischen 25 und 29 Jahre alt und verfügt über 6,5 Jahre Berufserfahrung. Je nachdem, wo die Entwickler arbeiten, verschieben sich die Präferenzen für verwendete Programmiersprachen: In Frankfurt, Stuttgart, Karlsruhe, der Rhein-Ruhr-Region und in Hamburg belegt Java Platz 1 der beliebtesten Sprachen. In München belegt Java Platz 2. In Berlin teilen sich Python, Ruby und NodeJS Platz 1 der Programmiersprachen-Charts.

Java 9 kommt erst 2018

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Nach wiederholten Verzögerungen hält Oracle mittlerweile an einer neuen Deadline für das Release von Java 9 fest: Im Jahr 2018 soll es erscheinen. Das läge laut Oracle vor allem daran, dass mehr Bugs aufgetreten seien als bei vergleichbaren Entwicklungsverläufen. Außerdem müsse die Java EE (Enterprise Edition) verstärkt auf die Anforderungen von Microsites und cloudbasierter Ausrichtung reagieren, was offensichtlich mehr Zeit bei der Entwicklung benötigt.

Zentrales - und entwickler-zeitfressendes - Feature ist das „Project Jigsaw“: Es sorgt für Modularisierung auf der Java Plattform und in Java Anwendungen. Damit sollte Java auch auf kleineren, leistungsschwächeren Endgeräten laufen, ohne in puncto Sicherheit oder Leistung nachzulassen. Wichtig ist Oracle aber auch das Feature „JShell“. Es bietet ein REPL, ein Read-Eval-Print, das Deklarationen, Anweisungen oder Ausdrücke der Java-Sprache evaluieren kann und ein API, um externe Applikationen nutzen zu können.

Microsite: Chance für ein besonderes Marketing

Wer für sein Unternehmen eine eigene Website besitzt, hat die optimale Grundlage für wirksames Online-Marketing geschaffen. Suchmaschinenoptimierung, Adwords-Kampagnen, Affiliate-Marketing, Social-Media-Präsenz: Die Möglichkeiten sind vielfältig, in der Regel wählt man eine Kombination aus verschiedenen Strategien.

Für die effektvolle Präsentation neuer Produkte oder spezieller Dienstleistungen wird zudem oft auch eine sog. Microsite genutzt. Was genau das ist und inwiefern der Einsatz für Ihre Kampagne sinnvoll sein kann, lesen Sie in diesem Beitrag.

Was ist eine Microsite?

Bei einer Microsite (auch Mikro-Website genannt) handelt es sich um eine schlanke Website mit einer eigenen URL, die zu unterschiedlichen Zwecken neben der komplexeren Hauptseite betrieben wird. Sie verfügt i.d.R. über wenige Unterseiten und besitzt auch nur eine geringe Klicktiefe. Inhaltlich wird zumeist ein Aspekt aus der Hauptseite differenzierter vorgestellt, das Design kann sich dabei durchaus komplett von der Hauptseite unterscheiden.

Einsatzgebiete

Die Einsatzgebiete von Microsites sind vielseitig. Genutzt werden die kleinen Seiten zum Beispiel:

  • Für Marketing-Kampagnen für ein neu erschienenes Produkt oder eine spezielle Dienstleistung: Hier kann eine Microsite dank schneller Ladezeit und Spezialisierung auf ein bestimmtes Keyword bessere Effekte im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung erzielen.
  • Für die Präsentation eines abgesonderten, aber nicht abgetrennten Bereichs der Website: Etwa, wenn ein Shop ein Magazin betreibt, das zwar einen Informationscharakter hat, dennoch aber eng mit dem Shop verbunden ist.
  • Für die effektvolle Vorstellung eines speziellen Produkts: Gern genutzt werden die kleinen Seiten zum Beispiel, wenn das Produkt neben der Marke schon ein eigenes Branding besitzt und direkt gesucht wird.

Beispiel:

Als Beispiel für die letztgenannte Verwendungsmöglichkeit soll hier der Schokoladen-Hersteller Ferrero genannt werden. Dieser arbeitet für bestimmte Produkte aus seinem Sortiment mit Microsites, andere sind über normale Verzeichnisseiten in die Domain eingebunden. Warum die Entscheidung auf die Verwendung von Microsites fiel, kann nur vermutet werden. Möglich wäre etwa die Stärke des Brandings der einzelnen Produkte oder der Wunsch nach einem eigenen, losgelösten Design.

 

Ferrero-Hauptseite
Hauptseite von Ferrero

 

Nutella Microsite
Microsite von nutella
Kinderüberraschung Microsite
Microsite von Kinderüberraschung

 

Kinder bueno Microsite
Microsite von Kinder bueno

 

Jede Seite verlinkt wieder zurück auf die Unternehmensseite und wird wiederum auch von dort verlinkt. Es entsteht also ein Verlinkungsnetz, wodurch alle Seiten als zum Internetauftritt von Ferrero gehörig herausgestellt werden.

Design Microsite: Das gilt es zu beachten

Wenn man mit dem Webdesign einer Microsite beginnt, sollte man stets deren Zweck im Blick behalten. Die Seite sollte funktional aufgebaut sein und dabei in jedem Fall schlank bleiben. Durch die schnelle Ladezeit und die konkrete Ausrichtung auf ein Themengebiet sind so auch in Bezug auf SEO gute Ergebnisse zu erwarten. Die Erfahrungen mit solchen Mikro-Webseiten zeigen, dass diese i.d.R. sehr schnell viele Besucher generieren, die durch eine augenfällig Verlinkung zur Hauptseite auch für den dortigen Traffic Erfolge erzielen können.

Was das allgemeine Design anbelangt, bieten Microsites übrigens eine regelrechte Spielwiese. Hier können etwa aufwendige Grafikgebilde (z.B. Infografiken, Slideshows, Storytelling) eingebaut werden, die per CSS und JavaScript individualisiert und animiert werden. Alles dient dazu, den Seitenbesuch zu einem besonderen Erlebnis zu machen.

Je nachdem, welcher Intention die Mini-Seite folgt, kann der Webdesigner hier seine Kreativität ausleben, ohne dabei auf das Corporate Design oder die Geschwindigkeit der Hauptseite Rücksicht nehmen zu müssen.

Sie möchten einen Vorschlag für Ihre ganz persönliche Microsite? Kontaktieren Sie uns jetzt. Unser Webdesign-Berlin-Team berät Sie gern.

Call to Action: Mehr Umsatz durch den perfekten Button

Ein kleiner Knopf, der Wunder wirkt - der Call to Action. Allgemein ist damit eine konkrete Handlungsaufforderung an potentielle Kunden innerhalb einer Marketing-Kampagne gemeint. Konkret auf den Online-Bereich bezogen, wird unter dem Call to Action ein Button verstanden, der den Besucher zu einer Handlung auffordert.start call to action

Im Online-Marketing nutzt man gezielte Landingpages, die speziell auf eine Zielgruppe und den Werbeträger zugeschnitten sind. Im Mittelpunkt der Seite steht dabei ein bestimmtes Angebot, das ohne Abweichung vorgestellt wird. Der letzte Schritt, den User von einer Handlung, wie zum Beispiel dem Stellen einer Anfrage zu überzeugen, ist eine aktive Ansprache - der Call to Action Button eignet sich dafür perfekt!

Den Besucher aktiv abholen

Holen Sie den Besucher Ihrer Seite mit einer direkten Ansprache ab. Hinter dem Klick auf den Call to Action Button verbirgt sich idealerweise eine Verlinkung auf die Kontaktseite oder ein Anfrageformular.

 

Durch die direkte Interaktion wird ein passiver Besucher aktiv und handelt. Das Ziel des Call to Action ist es, dafür zu sorgen, dass die Conversion Rate der Seite steigt. Es sollen also mehr Leads bzw. Kontaktanfragen generiert werden.

Wir verraten Ihnen welche Voraussetzungen dieser Button erfüllen sollte, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.

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Push the Button

Grundsätzlich sollte ein Call to Action Button gezielt und nicht zu häufig eingesetzt werden. Platzieren Sie den Button so, dass er dem Besucher quasi ins Gesicht springt. Am besten sollte er dabei in der Nähe des Contents platziert werden.

Um den idealen Platz, die beste Farbe und den effektivsten Text für den Call to Action zu finden, müssen Sie testen, testen, testen. Denn wie der perfekte Button aussieht ist je nach Website und Branche komplett unterschiedlich!

Einige generelle Tipps verraten wir Ihnen heute exklusiv unter der Hand:

    • Form: Bleiben sie klassisch - rechteckig und abgerundet
    • Größe: Verwenden Sie eine humane Größe - der Button sollt gut “klickbar” sein
    • Farbe: Die Farbe sollte sich durch einen Kontrast abheben
    • Platzierung: Nutzen Sie Richtungshinweise
    • Wortwahl: Prägnante Formulierung verwenden, die schnell zu verstehen ist
    • Formulierung: Förmlichen Imperativ nutzen, der nicht bevormundet
    • Ansprache: Besser die erste Person, als die zweite verwenden
    • Dringlichkeit hervorheben: Heute anmelden und 50% Rabatt sichern

 

Eine große Hilfe zur Erstellung des Buttons bieten die zahlreichen Web-Tools, wie der Button Optimizer.

Keine Angst durch Zusatztext

Eine kleine Hemmung einen “Button zu drücken” besteht wohl immer. Um dem User die Angst vor dem Klick zu nehmen, ist es oft hilfreich einen kleinen Text zu ergänzen.

Zusatzinfo zu Call to Action

Dieser amerikanische Call to Action Button aktiviert den Besucher dazu, ein 30-Tage-Probeabo anzufordern. Bei so einem Super-Angebot lauern oft versteckte Kosten, wenn das Abo zum Beispiel automatisch weiterläuft. Durch den Zusatz, dass keine Eingabe der Kreditkarteninformationen notwendig ist, wird dem User die Angst genommen.

Auch Firefox weißt durch eine kurze Zusatzinfo nochmal auf die Vorteile der Opensourse-Software hin

call to action angst nehmen

Zusätzlicher Input

Abhängig von der Branche, lässt sich der Imperativ der Aufforderung durch zusätzliche Hinweise sehr gut auflockern und wirkt nicht so hart.

wir beraten sie gern

Wir haben das für unser Webdesign Berlin zum Beispiel so gelöst - vielleicht entlockt es Ihnen ja sogar ein kleines Schmunzeln.

     

Strukturierte Daten: Helfen Sie Suchmaschinen Ihre Website zu verstehen

Was sind strukturierte Daten und was haben Sie davon?
Mit strukturierten Daten können Sie dem üblichen HTML-Code einer Seite zusätzliche Informationen mitgeben, der den großen Suchmaschinen (Google, Microsoft, Yahoo und Yandex) hilft, den Inhalt Ihrer Webseite zu verstehen.

Was bringt das genau?

Der normale HTML-Code einer Webseite teilt dem Browser des Users mit, wie die im Tag enthaltene Information angezeigt werden soll. <h1>Rumpudding</h1> sagt dem Browser, den Textstring Rumpudding in einer Überschrift im H1 Format anzuzeigen. Allerdings teilt der HTML-Code nicht mit, um welche Information es sich bei “Rumpudding” handelt. Es könnte eine leckere Nachspeise sein, ein berühmter Song, eine Stadt oder einfach nur ein Nickname eines Kommentators auf der Webseite. Womit wir (Menschen) beim Betrachten einer Webseite in der Regel keine Probleme haben, stellt die großen Suchmaschinen bei der Auswertung der Daten und der Darbietung des relevantesten Suchergebnisses vor ein Problem. Mit Markup, also das Auszeichnen Ihrer Seiteninformationen mithilfe von strukturierten Daten, teilen Sie den Suchmaschinen genau mit:

  • Hierbei handelt es sich um den Namen eines Gerichtes.
  • Insgesamt handelt diese Webseite von einem Rezept.

 Zusätzlich kann die so aufgewertete Seite Rich Snippet in den SERPs liefern:

Rich Snippets in Googles SERPs dank strukturierter Daten

Obwohl das erste Ergebnis auf Platz 1 bei Google steht, wird der Blick automatisch auf das größere und buntere Suchergebnis auf Platz 2 gelenkt. Wollen Sie so eine Chance für Ihre Webseite missen?

Welche Zusatzinfos finden sich hier?

  • Beide Ergbnisse enthalten standardmäßig Title und Description. Diese werden ganz normal im HTML-Code der Webseite festgelegt.
  • Zusätzlich enthalten beide Ergebnisse anstelle der vollständigen Darstellung der URL (in grün) die übersichtlichere Breadcrumb-Darstellung.
  • Bonus für Nummer 2: Die gelben Sterne, die Anzahl der Rezensionen, die Kaloriensumme (in kcal pro 100 gr steht hier leider nicht) und ein Bild(!).

Wie geht das mit dem Markup jetzt genau?

Der HTML-Code einer Webseite wird einfach durch diese fehlenden Informationen (Markpup) erweitert. Die Codierung kann in unterschiedlicher Formaten erfolgen. Genutzt werden hierfür HTML Microdata, RDFa oder das JSON-LD-Format. Ein einheitliches Vokabular, welches von den großen Suchmaschinen verstanden wird, liefert das Projekt Schema.org.

Google bezeichnet das JSON-LD-Format (JavaScript Object Notation for Linked Data) als das einfachste Format, verstanden werden von Google jedoch alle Formate. Einige CMS wie Wordpress bieten Plugins, mit denen das Markup ganz ohne aufwendige Programmierung vorgenommen werden kann. Im folgenden Beispiel des Rumpuddings wurden Microdata genutzt (die einfachste und am häufigsten verwendete Form).

Mögliche Eigenschaften strukturierter Daten

Bevor man einem Wert eine Eigenschaft zuweisen kann, muss man zuerst festlegen, um welchen Objekttyp es sich handelt. Hier gibt es beispielsweise

  • Künstlerische Werke: Bücher, Filme, TV-Serien, Songs, Rezepte…
  • Eingebettete Objekte ohne Text: Bilder, Audiodateien, Videodateien
  • Ereignisse, Events
  • Organisationen, Unternehmen
  • Personen
  • Orte, Lokale Geschäfte, Restaurants…
  • Produkte, Angebote, Gebote
  • Rezensionen, Bewertungen
  • u.v.m.

Eine komplette Liste ist unter http://schema.org/docs/full.html zu finden.

Nachdem der Objekttyp definiert wurde, folgt das Auszeichnen einzelner Eigenschaften. Welche Eigenschaften ein Objekt haben kann, kann man direkt in der URL nachlesen, die auch als Objekttyp verwendet wurde.

HTML Code für Rezept mit strukturierten Daten

  1. Zu Beginn wird der Objekttyp festgelegt (Zeile 419).
  2. Es folgen die Eigenschaften Name (Zeile 428) und Bild/Image (Zeile 430).


Die Auszeichnungen können direkt in den HTML-Elementen <div>, <h1>, <img> usw. gemacht werden. Ist keine eigene Auszeichnung für ein Element vorhanden, kann das Markup in <span> untergebracht werden. Gelegentlich gelten weitere Vorgaben für Eigenschaften, beispielsweise eine ISO 8601 konforme Angabe von Zeitspannen. Diese Informationen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Objekttyps, beispielsweise für Rezepte: http://schema.org/Recipe.

Die Darstellung der Webseite bleibt vom Markup unberührt. Die Sterne-Bewertung erscheint für den Otto Normalverbraucher so:

Website Bewertung mit Sternen

Der Programmcode verrät aber auch hier strukturierte Daten:

Strukturierte Daten für Star Rating

Strukturierte Daten auf der eigenen Website prüfen

Haben Sie die Auszeichnung Ihrer Webseite mit strukturierten Daten abgeschlossen, sollten Sie diese zur Sicherheit mit einem Test-Tool von Google überprüfen: https://search.google.com/structured-data/testing-tool/u/0/

Sie erhalten in diesem Tool zwar eine Vorschau, wie Ihr Rich Snippet in der Suchergebnis-Liste aussehen könnte. Dass dieses so erscheint, ist jedoch nicht garantiert. Google verwendet die Daten nach eigenem Ermessen und entwickelt seine Suchfunktion ständig weiter.

So wird im aktuellen Beispiel zwar die Karlorienmenge im Snippet ausgegeben, im Quellcode werden jedoch auch weitere Nährwertangaben ausgezeichnet:

Nährwertangaben auf der Webseite

Nährwertangaben mit Markup

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