Flat Design Logo

 

Flat Design: Der Weg zum funktionalen Webdesign

Leuchten, Blinken, komplexe Farben, Schlagschatten, dreidimensionale Effekte - Was noch vor einigen Jahren der Hit war, ist heute unvorstellbar geworden. Das Zeitalter des Flat Design ist angebrochen und setzt den Fokus auf den Content, ohne den Nutzer mit visuellen Effekten und realistisch wirkenden Texturen zu irritieren.

 

Im Gegenteil zum (unaussprechbaren) Skeuomorphism Design, welches eher versucht die Realität abzubilden, konzentriert sich der moderne Flat Style auf die Funktionalität und Simplizität einer Website. Flat Design ist minimalistisch und wirkt dadurch einfach, doch es ist nicht so einfach umzusetzen, wie es aussieht. Sich auf die wichtigen Dinge zu reduzieren fällt uns im Alltag schließlich auch häufig nicht so leicht.

Flat Design: Reduziert ≠ langweilig

Können wir einen Button nur als solchen identifizieren, wenn er durch einen Verlauf, abgeflachte Kanten oder einen Schlagschatten grafisch aufbereitet wurde? Wie viele Verzierungen sind überhaupt notwendig?

 

Das Flat Design zwingt uns dazu, bewusst über die Funktionalität des entsprechenden Designs nachzudenken. Auch unser Webdesign in Berlin konzentriert sich bei der Erstellung einer Webseite auf die Entwicklung von sinnvollen Bedienkonzepten, anstatt auf grafische Spielereien und visuelle Effekte zu setzen.

 

Grundsätze wie “Weniger ist mehr” und “Die Form folgt der Funktion” nehmen im Bewusstsein der Designer Web-Community wieder mehr Präsenz ein. Als positiver Nebeneffekt führt ein Flat Design durch seine reduzierten Grafiken zu schnelleren Ladezeiten. Internetpräsenzen werden dadurch kompakter und flexibler zugleich. Im Sinne des Responsive Webdesign Berlin lässt sich auch ein Flat Design auf unterschiedliche Bildschirmgrößen anpassen.

KIS: Keep It Simple

Den Höhepunkt seiner Popularität erlangte das Flat Design als Apple mit iOS 7 einen radikalen Sprung machte - Texturierte, dreidimensional wirkende Icons mit Schlagschatten waren plötzlich reduziert und wirkten zweidimensional und flach: Daher auch der Name Flat Design.

 

Viele User waren zunächst irritiert - Das reduzierte Design fühlte sich für sie wie ein Rückschritt an. Im multimedialen Trubel unserer heutigen Zeit, hilft das übersichtliche und funktionale Design aber dabei den Überblick zu behalten. Hier ein fiktives Beispiel:

 

Flat Design fiktives Beispiel

 

Als Google seine Webseiten und Anwendungen unter dem Synonym Material Design im Flat Design relaunchte, wurde das reduzierte und funktionale Layout im virtuellen Alltag immer präsenter:

 

Flat Design Google Logo vorher-nachher

 

Selbstverständlich reduziert sich Flat Design nicht nur auf Icons und Logos, sondern hilft auch dabei eine Website zu strukturieren. Nach der radikalen Veränderung des Logos hat Google sogar sein gesamtes Netzwerk Google+ im Flat Design entworfen. Die Oberfläche wirkt dadurch aufgeräumt und übersichtlich:

 

Flat Design: firmennest Google+

 

Die Normen des Flat Designs:

  • Verzicht auf Texturen
  • Typografie als Gestaltungsmittel
  • Make It Perfect: Akurat und pixelgenau
  • Farbe, Farbe, Farbe: hell, kräftig, dynamisch und gesättigt
  • Verzicht auf Plastizität
  • KIS: Keep It Simple
  • Einen Effekt gibt es noch: Den langen Schatten

Flat Design und die dritte Dimension - Geht das?

Google verfolgt also ebenfalls den Ansatz „weniger ist mehr“ um die Nutzerfreundlichkeit seiner Anwendungen zu maximieren. Der Trend des Flat Designs hat sich in den letzten drei Jahren weiterentwickelt. Die “Flat Technologie” hat sich inzwischen etabliert und die anfangs einfach wirkenden Layouts werden immer komplexer und funktionieren trotzdem auf allen mobilen Endgeräten.

 

Im Zeitalter der Virtual Reality bleibt jedoch auch das Flat Design nicht starr. Es liegt im Trend, die flach wirkende zweidimensionale Ebene durch eine dritte Dimension zu erweitern und dem Design dennoch treu zu bleiben. Hierfür werden gerne kleine Animationen eingesetzt, die das Flat Design nicht stören, sondern unterstützen und sowohl im Hover- als auch im Normalzustand sichtbar sind.

Flat Design 2.0 - Wie sieht die Zukunft aus?

Wir interessieren uns für alle News, die das Netz zu bieten hat. Dabei ist es spannend zu beobachten, welche Webdesign Trends 2016 sich halten. Wir sind auch gespannt, wie sich dieser Trend weiterentwickeln wird. Erlebt das verspielte Layout eine Renaissance und die Effekte und Schlagschatten kehren zurück? Oder bleibt uns das “weniger ist mehr” erhalten? Bei der Programmierung einer Website ist uns aber vor allem wichtig, dass diese zeitlos zeitgemäß ist.

 

Flat Design: Verschiedene Icons

Webdesign Trends 2016: Was eignet sich für Ihre Website?

Das Jahr 2016 konnte sich bereits einige Monate lang von seiner besten Seite zeigen und mit neuen Inspirationen sowie dem ein oder anderen Trend glänzen. Auch im Bereich Webdesign und Webentwicklung zeigen sich Trends auf, welche teils neu entstanden, teils aus den vorangegangenen Jahren mitgenommen wurden.


Angepasst an die rasante Entwicklung der Internetnutzung und inspiriert von großen Konzernen wie Microsoft und Apple sind diese Orientierungen richtungsweisend im Webdesign. Lassen Sie sich inspirieren von den aufgeführten Beispielen - vielleicht ist auch etwas für Ihre (neue) Website dabei! Unsere Spezialisten für das Webdesign in Berlin beraten Sie gern!


Flat Design mit minimalistischen Zügen

Das “flache” Design konzentriert sich in seiner Gestaltung vor allem auf die wesentlichen Dinge. Darstellungen und Abbildungen müssen bei diesem Trend nicht mehr absolut realistisch wirken - Texturierung, Schattierung und Verzierungen sind kein Muss.

Webdesign Trends 2016: Flat Design


Viel mehr gehen die Web Design Trends 2016 hin zu einem minimalistischen Design. Durch einfache geometrische Formen und das bewusste Einbeziehen weißer Freiflächen können Webdesigner den Blick des Besuchers gezielt lenken und fokussieren. Der Einsatz plakativer Farbflächen oder leichter Farbverläufe unterstützt diese Funktion.

 

3D-Ansichten bei Produktvorstellungen

Auch wenn die Trends generell in Richtung des Flat Design laufen, ist es bei Online-Shops oder anderen Websites mit Produktansichten konträr: 3D-Ansichten geben dem Interessenten ein viel besseres Bild von dem Produkt und können so besser überzeugen.

Vor allem bei kostenintensiveren Produkten ist diese Darstellungsweise im Web von großem Vorteil und bietet eine Möglichkeit, sich gegenüber Wettbewerbern zu differenzieren.

 

Kacheldesign à la Windows 8

Insbesondere von Microsofts Betriebssystem, aber auch von Pinterest oder ansatzweise Instagram und Tumblr bekannt, ist der Trend zum Design mit Kästchen, Kacheln und Rechtecken. Die Gestaltung von Websites nach diesem Prinzip - auch Card-Based Design genannt - ermöglicht es dem Websitebetreiber, dem Besucher sofort viele Eindrücke und Informationen zu vermitteln. Das dynamische Feld lädt den Besucher zum Klicken und Umschauen ein.

webdesign trends 2016 kacheldesign


Viele Anbieter gingen und gehen hinüber dazu, diese Kacheln oder Fliesen für die eigene Website auch im Responsive Design für mobile Endgeräte und verschiedene Bildschirmgrößen einzusetzen. Eine gleichartige Gestaltung und der Wiedererkenungswert sind damit gesichert. Außerdem sind die Kacheln sowohl mit Mauszeiger als auch Finger gleichermaßen gut bedienbar.

 

 

Mobile Optimierung nicht vergessen!

Dieser Trend 2016 ist eine Weiterführung aus den vorangegangenen Jahren. Die Nutzung von mobilen Endgeräten steigt stetig und das heißt für Webdesigner und Webentwickler, dass die Bedeutung des Responsive Design ebenfalls zunimmt.


Die mobilen Nutzer greifen dabei lieber auf Apps zurück, als den Browser zu verwenden. Vor allem bei sozialen Netzwerken ermöglichen Apps einen einfachen und schnellen Zugriff. Diesen möchten sich auch weitere Plattformen und Shops zu Nutzen machen und bieten eine bequeme Registrierung über die Verbindung mit Accounts sozialer Netzwerke an.
Ist Ihre Website schon “mobile friendliy” für verschiedene Bildschirmgrößen optimiert? Wir beraten Sie gern zum Thema Responsive Webdesign Berlin!

 

 

Animationen als beweglicher Blickfang

Obwohl die Web Design Trends 2016 einerseits in Richtung “weniger ist mehr” gehen, darf die Dynamik auf der eigenen Website trotzdem nicht fehlen.


Kleine, animierte Loading Images können den wartenden Nutzer informieren oder unterhalten. Navigationsmenüs oder Hover Animationen ermöglichen ihm eine leichtere Bedienung, ohne dass die Website von vornherein überladen wirkt. Außerdem verleiht Sie dem Besucher ein Gefühl von Interaktivität.


Slideshows im Bereich above-the-fold und Gallerien erfreuen sich ebenfalls immer größerer Beliebtheit, um eine leichte Bewegung auf die Website zu bringen, ohne dass zu viel Unruhe entsteht. Animationen und Videos im Hintergrund haben ungefähr denselben Effekt - allerdings gehören lange Ladezeiten von Websites verursacht durch zu große Gestaltungselemente nicht zu den Web Design Trends 2016!

 

 

Emotionalisierung der Inhalte

Neben dynamischen Bildern erzeugen auch ruhige, aber minimalistisch gestaltete Bilder und Grafiken im Hintergrund beim Betrachter die gewollte Stimmung. Ob zu informativen oder unterhaltenden Zwecken, visuelle Darstellungen nimmt das menschliche Gehirn besser wahr als Text.


Wegen seiner Anschaulichkeit und Bindung des Betrachters ist auch das Storytelling im Web sehr beliebt. So können Sie eine kleine Geschichte erzählen - über Sie, Ihr Unternehmen, Ihre Erfahrung und Erfolge. Besonders in Verbindung mit den bereits genannten Hintergrundvideos und aussagekräftigen Bildern lassen sich beim Betrachter Sympathiepunkte durch eine ansprechende Gestaltung machen. Webdesigns, die nicht dem gewohnten standardisierten Aufbau entsprechen und sehr persönlich wirken sollen, sind dafür besonders gut geeignet. Laden Sie Ihren Besucher auf eine Reise ein und machen Sie Ihre Website zum Erlebnis!

 

 

Langes Scrolling - Kein Problem für mobile Nutzer

Was der User auf dem Bereich der mobilen Endgeräte kennt, ist auch einer der Web Design Trends 2016. Diese Websites sind wie gemacht für das Element des Storytelling. Der Verlauf der Erzählung kann so in chronologischer und kausaler Reihenfolge dargestellt werden. Von Websites im Responsive Design ist der User langes Scrolling bereits gewohnt. Auch Trends im Web wie der Onepager orientieren sich an diesem Gestaltungsmittel.

 

 

Hamburger Menu: Fluch oder Segen?

Nur wenige der Webdesign Trends 2016 spalten die Meinungen so stark wie das Hamburger Menu. Eigentlich ist es schon seit vielen Jahren im Umlauf und findet bei seinen Befürwortern weiterhin großen Zuspruch.

Web Design Trends 2016 Hamburger Menu
Vorteilhaft ist vor allem das minimalistische Design, welches sich perfekt in die Webdesign Trends 2016 einfügt und es nahezu überall einsetzbar macht. Insbesondere auf kleinen Bildschirmen schafft es Platz für anderen Content, während die Navigation beliebig erweiterbar ist.


Einerseits kann dieses versteckte Menü also sehr hilfreich sein, andererseits verbirgt es die Inhalte der Seite vor dem Nutzer. Ein Extraklick ist notwendig, um die Navigation überhaupt erst sichtbar zu machen und macht diese damit weniger benutzerfreundlich.

 

 

Überzeugende Inhalte zur Differenzierung im Wettbewerb

Ebenfalls ein alter Schinken, dennoch weiter bedeutsam: Der Content der Website darf neben dem Design nicht untergehen. Denn auch wenn nicht jeder User Ihre Website von vorn bis hinten komplett durchliest, informative und unterhaltsame Inhalte wecken das Interesse beim Kunden, wenn sie denn auf der Website richtig platziert sind. Über originellen Content freuen sich nicht nur interessierte Besucher, sondern auch Suchmaschinen wie Google und Co.

 

 

Was ist nun das Richtige für mich und meine Website?

Die Beantwortung dieser Frage kann Ihnen leider niemand abnehmen, denn Sie wissen am besten, wofür Sie, Ihre Firma oder Organisation stehen und wie Sie sich präsentieren möchten. Nicht alle Webdesign Trends müssen auf einer Website vereint werden, denn wichtig ist, welches Ziel Sie mit Ihrer Internetpräsenz verfolgen.

Aus Erfahrung können wir Ihnen viele Tipps zum Verhalten der Internetuser und Referenzen zu verschiedenen Gestaltungselementen geben. In Zusammenarbeit mit Ihnen entwickeln wir so eine ansprechende und benutzerfreundliche Website. Kontaktieren Sie uns für ein erstes unverbindliches Gespräch - wir beraten Sie gern!

Googles neuer Ranking Faktor: Ist Ihre Internetseite für mobile Endgeräte geeignet?

Google möchte stets relevante Internetseiten präsentieren, wenn Internetnutzer etwas suchen - also Seiten, die genau die passenden Informationen bereit stellen. Die präsentierten Seiten sollen darüber hinaus möglichst nutzerfreundlich gestaltet sein. Nutzerfreundlichkeit beinhaltet auch, dass, wenn Internetbesucher mit einem Smartphon surfen, sie Seiten besuchen können, die “mobile friendly” ausgerichtet sind. Kein Wunder also, dass Google zwei verschiedene Bewertungsmaßstäbe für Websites eingeführt hat: Die Suchmaschine zeigt am Desktop andere Suchergebnisse an als auf einem Smartphone: Dort erscheinen eben bevorzugt Seiten, die für Smartphones optimiert sind.

Was aber bedeutet “mobile friendly” aus Sicht von Google? Erfahren Sie hier, wie Sie Ihre Website einrichten sollten oder auf was Sie bei einer Umgestaltung durch eine Agentur für Webdesign achten sollten.

 

Ist Ihre Seite mobile friendly?

Google selbst bietet zur Beantwortung dieser Frage eine kleine Testmöglichkeit an. Rufen Sie diesen Link auf und geben Sie einfach die URL Ihrer Seite in die Eingabemaske ein - nach kurzer Zeit erscheint das Ergebnis zusammen mit ein paar Hinweisen zu Optimierungsmöglichkeiten.

Google ist es übrigens egal, ob Sie Ihre Seite mit Responsive Design mobile friendly gestalten oder ob sie extra eine weitere Version Ihrer Seite erstellen (lassen), die für Smartphones optimiert ist. Wenn Sie zwei Versionen Ihrer Internetseite verwenden, wird Google einfach jeweils eine der beide Seiten anzeigen und die andere unterdrücken, je nachdem mit welchem Endgerät ein Internetbesucher zugreifen möchte.

Übrigens: Der Begriff “mobile friendly” suggeriert, dass auch für Tablets andere Bestimmungen für die Suchergebnisse gelten, dies ist aber nicht so. Die Suchergebnisse, die auf Tablets erscheinen, sind dieselben wie in der Desktop Suche.

 

Faktoren für mobil optimierte Internetseiten

Google hat einige Faktoren definiert, die bestimmen, ob eine Seite für Smartphones optimiert ist. Ihre Website sollte demnach:

  • eine Schriftgröße bieten, die auf Smartphones lesbar ist, ohne zoomen zu müssen
  • die Breite der Seite sollte die Breite eines Smartphones nicht überschreiten, so dass nicht horizontal gescrollt werden muss
  • Links müssen weit genug auseinander liegen, so dass sie leicht anklickbar sind und nicht die Gefahr bergen, dass versehentlich ein falscher Link geöffnet wird
  • keine Flash Programmierung enthalten

 

Informieren Sie Google darüber, welche Ihrer Seiten mobile friendly ist

Wenn Sie nicht Responsive Design verwenden, gibt es zwei verschiedene Wege, die beide sehr gebräuchlich sind.

Sie können beispielsweise von Ihrer Website eine weitere Version erstellen lassen, die extra für Smartphones optimiert ist und ihr eine neue URL geben. So könnte Ihre Seite für die Desktop-Suche www.beispielseite.de heißen und Ihre mobile Seite www-m.beispielseite.de. Sie müssen dann lediglich sicher stellen, dass Google weiß, welche Seite für welchen Einsatz bestimmt ist. Dazu können sie die Desktop-Seite mit einer Weiterleitung zur mobilen Seite ausstatten, die zur Wirkung kommt, wenn Geräte mit einer bestimmten (eingeschränkten) Bildschirmgröße verwendet werden. Die Weiterleitung sieht so aus:

 

<link rel="alternate" media="only screen and (max-width: 320px)" href="http://m.example.com/" >

 

Die mobile Seite muss im Gegenzug dazu signalisieren, dass sie denselben Content bereit stellt wie die Desktop-Seite. Sonst würde Google die beiden Seiten als “Duplicate Content” werten und auf den Suchergebnisseiten benachteiligen. Der Link für die mobile Seite beinhaltet einen Canonical-Tag:

 

<link rel="canonical" href="http://www.beispielseite.de/" >

 

Eine weitere Möglichkeit, die Sie haben, ist es auf den “User Agent” zurückzugreifen. Dann können Sie diesselbe URL für beide Versionen der Website verwenden, lediglich im Quellcode erscheinen Änderungen, die die mobile Seite modifizieren. Wenn Sie in den HTTP-Header Ihrer Seite folgenden Hinweis für den Crawler von Google integrieren:

 

Vary: User-Agent

 

dann weiß der Crawler, dass er auch den optimierten Code für die mobile Seite auslesen muss, der im Quellcode integriert ist.

Welche dieser Möglichkeiten Sie wählen - eine Seite im Responsive Design, eine Seite mit zwei URLs oder zwei verschiedene Seiten mit derselben URL - ist Google selbst erklärtermaßen egal. Hauptsache der Crawler von Google kann auf Ihre Seite(n) zugreifen.

 

Optimierte Ladegeschwindigkeiten beachten

Wie schnell Ihre Seite geladen werden kann, wird immer wichtiger. Google nutzt die Ladegeschwindigkeit schon seit einer Weile als positives Rankingsignal: Je schneller eine Seite laden kann, umso besser wird sie auf der Suchergebnisseite gerankt.

Aber das ist noch nicht alles: Sie sollten auch an die Nutzer von Smartphones denken. Die haben nicht immer hohe Ladegeschwindigkeiten zur Verfügung oder können nicht jede beliebig große Datenmenge abrufen. Google stellt auch aus diesem Grund an mobile Webseiten höhere Ansprüche in puncto Ladegeschwindigkeit als an Websites, die für Desktop PC’s gedacht sind.

Um die Ladegeschwindigkeit zu prüfen, stellt Ihnen Google wiederum ein Tool zur Verfügung: Google PageSpeed Insights. Ihre Seite kann dort insgesamt 100 Punkte erreichen. Sie erhalten wiederum Hinweise auf die Schwachstellen Ihrer Seite, die dafür sorgen, dass Ihre Website langsamer wird. Negativ zu Buche schlagen beispielsweise:

  • Zu große oder zu wenig komprimierte Bilder
  • Java Script, der bestimmte Inhalte verlangsamt oder sogar blockiert

 

Google PageSpeed Insights bewertet außerdem die Usability Ihrer Seite, auch hier können Sie maximal 100 Punkte erreichen. Usability, also die Nutzerfreundlichkeit, ist ebenfalls ein wichtiger Ranking Faktor für Google. Ihre Bewertung in diesem Bereich verschlechtert sich beispielsweise durch:

  • zu kleine Schrift
  • zu viele Plugins

 

Verwenden Sie Googles Webmaster Tool?

Wenn Sie Googles Webmaster Tool benutzen, können Sie dort Hinweise über Ihre Mobile Friendliness erhalten. Rufen Sie den Bereich “Suchanfragen” > “Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten” auf. Hier finden Sie eine Übersicht über mögliche Fehler und eine Liste der Unterseiten, die von Fehlern betroffen sind.

 

Fazit - Best practice

Alle Internetseiten sollten für Smartphones optimiert werden - auch abgesehen von der Optimierung, die nur für die Suchmaschine Google stattfindet. Die welt- und deutschlandweite Verwendung von Smartphones nimmt seit Jahren weiter zu und Webseitenbetreiber verschenken unter Umständen wertvolles Potential, wenn sie die Optimierung außer Acht lassen. Aus unserer Sicht ist übrigens ganz klar eine Möglichkeit der Optimierung von Websites vorzuziehen: das Responsive Design.

Emil Stark

Neue und kostenlose Wordpress Plugins - die nicht jeder kennt

Wordpress Benutzer lieben Plugins - und erst recht, wenn sie kostenlos, leicht zu installieren und zu modifizieren sind. Wir stellen Euch an dieser Stelle zehn neue Plugins vor, die (noch) nicht von vielen verwendet werden.

 

 

Resume Builder: Vitas publizieren leicht gemacht

Ein schnelles Plugin, um seine Mitarbeiter, Autoren oder Teammitglieder vorzustellen - mit Foto, Vita und allem drum herum. Die Einrichtung der einzelnen Einträge geht einfach und schnell. Der Anzahl der Einträge sind keine Grenzen gesetzt und es kann zwischen verschiedenen Layouts gewählt werden.

 

Resume Builder

   

Ads: Anzeigen (und Code) mit Shortcodes überall einbinden

Dieses Plugin erlaubt es Euch, in allen Beiträgen oder Seiten Eurer Blogs Anzeigen einzubinden - einfach mit Hilfe eines Shortcodes. Der kann außerdem dazu genutzt werden, HTML Code oder JavaScript Code einzubinden. Es können so viele Shortcodes kreiert werden, wie man möchte. Die Anzeigen können beispielsweise von Google AdSense oder Bing Ads stammen und können exakt an der Stelle im Beitrag platziert werden, wo man sie sehen möchte. Das Zoom-Feature für Anzeigen steht allerdings erst mit der kostenpflichtigen Pro-Version zur Verfügung.

 

Ads

   

Flipbook Plugin für PDFs

Ein Plugin, das begeistert! Mit seiner Hilfe werden aus PDFs animierte Flipbooks, sprich Kataloge oder Bücher, die man “blättern” kann. Das Schöne dabei: Die PDFs bleiben im Grunde PDFs - sie werden nicht zu Grafiken umgewandelt. Es gibt eine Demoversion, die anschaulich zeigt, wie das Ganze aussieht und funktioniert.

 

Flipbook Maker

  

Simple WP Testimonials: Testis als Widget

Kundenmeinungen sind Trust-Elemente, die gar nicht genug überschätzt werden können. Shopbetreiber und Dienstleister können ein Lied davon singen. Dieses Plugin kreiert ein Widget für Testimonials, die dann in der Seitennavigation oder auf jeder beliebigen Seite, in jedem beliebigen Beitrag angezeigt werden können - ein entsprechender Shortcode macht’s möglich. Den Testis können sämtliche Angaben zum Urheber beigefügt werden, es kann sogar ein kleiner Testimonial-Slider gebastelt werden.

 

Testimonial Maker

   

WhatsApp Sharing Button für Jetpack

Klein aber fein: Wer Jetpack benutzt, kann einen kleinen Button für Shares von WhatsApp einbinden.

 

Whatsapp Plugin

   

Custom Pagination Permalinks: Individuelle Paginierung

Manch einer mag die Paginierung nicht, die WorpPress selbst vornimmt, die nach dem Schema „…/page/Nummer“gestaltet ist. Dieses Plugin ermöglicht eine individuelle Gestaltung der paginierten Permalinks. Es gibt außerdem ein Feature, mit dem man Suchmaschinen mitteilen kann, dass eine Seite Teil einer Liste von Seiten ist: Dazu fügt das Plugin zum Link-Tag im Headbereich die Attribute rel="prev" und/oder rel="next" hinzu.

 

Pagination Plugin

   

Ultimate Social Media Icons PLUS: Volle Gestaltungsmöglichkeit

Mit diesem kostenlosen Plugin lassen sich alle Social Media Icons so einbinden, wie sie am besten gefallen. Die Auswahl, das Design (16 verschiedene), die Anzeige von Shares und Likes können individuell gestaltet werden. Die Buttons können angezeigt werden, wo auch immer sie sollen: klassisch unter Beiträgen oder oben, alle zusammen oder nur eine bestimmte Auswahl oder oder oder. Klicks können gezählt, Buttons animiert, verschiedene Funktionen aktiviert werden und und und.

 

Social Media Plugin

   

NewsPlugin: Neuigkeiten manuell oder automatisch posten

Mal die eigene Seite um eine News-Funktion erweitern? Geht mit diesem Plugin. Eingebunden wird das Ganze wiederum mit einem Shortcode. Die Quelle für die Nachrichten kann selbstverständlich frei gewählt werden. Sodann können die News automatisch oder manuell veröffentlicht werden. Unliebsame News können deaktiviert und gezeigte News selbst mit Sternchen gevoted werden. Der so gestaltete Newsfeed kann per Shortcode auf Seiten oder Beiträgen geposted oder als Widget zugänglich gemacht werden.

 

News Plugin

   

Download der Media Library als ZIP-Datei: Alles oder Auswahl

Dieses Plugin sorgt dafür, dass die gesamte in WordPress angelegte Medienbibliothek auf einmal heruntergeladen werden kann - und zwar praktischerweise als ZIP-Datei. Wer nicht die gesamte Bibliothek benötigt, kann die Auswahl auch auf Medien von Seiten oder Beiträgen einschränken und Bilder nach Dateityp (JPEG oder PNG) auswählen. Heruntergeladen werden können Medien auch gefiltert nach Medientyp oder nach Seiten- bzw. Beitragstitel.

 

Download Media Library

   

Google Maps VE: Schnelle Vielfalt

Dieses Plugin verspricht, ganz schnell und ohne Programmierkenntnisse Google Maps Einbindungen für die eigene Seite entwerfen zu können. Und zwar in unterschiedlichen Ausführungen, die diverse Marker und andere Features anzeigen - oder diese verbergen. Eingebunden werden die verschiedenen Kartenansichten mittels Shortcodes. Es existiert auch eine kostenpflichtige Pro-Version mit noch umfangreicherer Funktionalität.

 

Google Maps Plugin

  

Fazit

Was gibt es abschließend noch zu kostenlosen Wordpress Plugins zu sagen? Eigentlich nur Eines: Wordpress macht einfach Spaß!

Emil Stark

Sechster Geburtstag

6 Jahre Webdesign und Suchmaschinenoptimierung aus Berlin und nun auch aus der Schweiz

Das firmennest wächst und gedeiht. Manu hat erfolgreich eine Zweigstelle in der Schweiz aufgemacht und betreut die ersten Schweizer Kunden in puncto Webdesign und Suchmaschinenoptimierung. Im schönen Lausanne am Genfer See lässt er es sich gutgehen und treibt die Expansion erfolgreich voran. Es wird nicht mehr lange dauern und wir werden uns auch dort zahlenmäßig stärker aufstellen müssen. Bis dahin werden wir von Berlin aus als Verstärkung zur Seite stehen.

 

Wie im letzten Jahr angekündigt, haben wir das Thema Festanstellung für uns entdeckt. Wir werden nun ein festes Team aufbauen, was dann nur noch in Einzelfällen von freien Mitarbeitern unterstützt wird. Wir freuen uns, dass wir so ein dichtes und leistungsstarkes Netwerk haben, womit wir auch die ungewöhnlichsten Kundenwünsche umsetzen können.

 

Wer einen guten Webdesigner kennt, der sich gerne in einer Festanstellung neuen Herausforderungen stellen möchte, kann diesen gerne zu uns schicken. Wir suchen noch immer Verstärkung für unser festes Team.

 

Eines kann ich an dieser Stelle nicht für mich behalten und das ist ein Geburtstagsgruß von einer unserer firmennest-fans:

,,Liebes firmennest,
da du geboren warst,
ans Licht weintest du,
es freuten sich die Deinen;
lebe so, dass, wenn dein Auge bricht,
du dich freust, die Menschen aber weinen!

Herzlichen Glückwunsch zum 6. Geburtstag liebes firmennest! Viel Erfolg für alles, was da kommt, viele neue Aufträge, nette Kund_innen, ein allseits heiteres und freundliches Betriebsklima ^^ und ein erfolgreiches neues Geschäfts-Lebensjahr!"


Vielen Dank!


Büro firmennest

Emil Stark

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