Lage der Nation

oder vielmehr Lage von Firmennest

Wie bereits erwähnt werden wir diesen Samstag unseren zweiten Geburtstag feiern und ich denke, das ist ein guter Zeitpunkt, um mal wieder zurückzublicken.

Ich möchte an dieser Stelle verständlicher Weise nicht zu sehr ins Detail gehen. Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass wir im Vergleich zum ersten Jahr unsere Ausgaben verdoppelt, unsere Einnahmen verdreifacht und unseren Überschuss vervierfacht haben. Alles in allem also durchaus ein Grund zum feiern! Ob diese Entwicklung im Zusammenhang mit der allgemeinhin verbesserten wirtschaftlichen Entwicklung des Landes steht, mag ich nicht beurteilen, zumal wir uns individuell auch sehr weiterentwickelt haben.

Eines kann ich aber aus meiner eigenen Beobachtung heraus feststellen: Bei Sonnenschein sind die Leute nicht nur allgemeinhin freundlicher, sondern so ziemlich alles geht jedem leichter von der Hand (somit auch das Aufträge erteilen;) ).

Ich freue mich also sehr auf das kommende Jahr im Firmennest, auf dass es immer weiter aufwärts geht, quantitativ als auch qualitativ! Es gibt immer wieder Vieles zu lernen, Vieles umzusetzen und Vieles zu erreichen!

Facebook und Twitter

Wert auf Bewährung

Noch bevor der Frühling beginnt, werden in der Internetbranche mit rosaroten Bewertungsangaben um sich geworfen, sei es im Zusammenhang mit Twitter und einer Firmenbewertung von 10 Milliarden US-Dollar oder mit der frischen Bewertung Facebooks mit 60 Milliarden US-Dollar.

Was steht diesen Werten als reale Basis gegenüber? Bei Facebook sollen es 2010 1,2 Milliarden US-Dollar Umsatz und 355 Millionen Dollar Gewinn gewesen sein. Bei Twitter liegt ein Umsatz von 45 Millionen Dollar ohne Gewinn vor.
Diese großen Zahlen, schüren naturgemäß die Spekulationen über eine neue Internetblase.
Weder Facebook noch Twitter sind an der Börse notiert. Der Börsengang ist in beiden Fällen im nächsten Jahr geplant und es wird spannend zu beobachten sein, wie sich zum Einen der Firmenwert bis zu diesem Zeitpunkt entwickelt und wie sich zum Zweiten die Entwicklung durch den Börsengang verändert.

Wie auch immer sich die Situation heute in einem Jahr darstellt, wir verfolgen das Treiben aus nächster Nähe, ohne den nötigen Abstand aus den Augen zu verlieren.

 

CSS 3

Blick nach vorn

Also dieser Beitrag ist wieder ein wenig mehr von technischer Natur, aber das soll jetzt keinen Abschrecken an dieser Stelle aufzuhören zu lesen, denn die Ergebnisse können sich sehen lassen. Ich will hier einen kleinen Einblick in neuere Entwicklungen geben, die die Arbeit für Webdesigner so viel schöner machen werden (in Zukunft).

Bisher werden die meisten Websites mittels Cascading Style Sheets (CSS) gestyled und hier wird CSS2 benutzt. Seit 2005 ist CSS3 in der Entwicklung und es tut sich einiges und es lassen sich sehr nette Effekte hiermit erzielen, die vorher nur mittels Bildern und einem Grafikprogramm möglich waren. Als Einschränkung ist jedoch zu nennen, dass nicht alle Browser CSS3 unterstützen (bspw. der IE erst ab IE9 beta). Der Internet Explorer (IE) ist aber allgemeinhin nicht sonderlich beliebt, bei der Designgemeinde, aber das ist ein anderes Thema (zumindest möchte ich hier nicht genauer darauf eingehen.)

Im Folgenden möchte ich ein paar Beispiele geben, wie CSS3 eingesetzt werden kann.
Falls Ihr nichts an Effekten erkennt, solltet Ihr dann mal den Browser updaten oder von IE auf Firefox umsteigen.

CSS 3 text-shadow

das dazugehörige CSS3 lautet wie folgt:
text-shadow: 0 3px 8px #2A2A2A;

Anmerkung:
Der erste Wert, in diesem Fall die 0, gibt den Versatz des Schattens von links an, die 3 Versatz nach unten, die 8 gibt den Blurwert an (den Grad der Unschärfe des Schattens). Letztlich folgt die Farbe des Schattens in diesem Fall #2a2a2a.

Eine weitere Möglichkeit, die mir persönlich sehr gut gefällt ist die Kombination mehrfacher Text-Schatten-Effekte.
Somit lassen sich Effekte erzielen, die so wirken, als ob die Schrift eingestanzt wurde.
Es folgt natürlich ein Besipiel:

Firmennest Webdesign

das dazugehörige CSS3 lautet:
text-shadow: -1px -1px 0 #101010, 1px 1px 0 #505050;

Anmerkung:
Man sieht, dass sich auch mehrere Schatten gleichzeitig einsetzen lassen.
Der erste Wert, in diesem Fall die -1, gibt den Versatz des Schattens von links an, die -1 Versatz nach unten, die 0 gibt den Blurwert an (den Grad der Unschärfe des Schattens). Er ist in diesem Fall 0, da es ein harter Schatten sein soll. Letztlich folgt die Farbe des Schattens in diesem Fall #101010. Nun folgt der helle Schatten von rechts mit 1px Versatz nach links, 1px Versatz nach unten und ebenfalls die 0 für den harten Schatten ohne Blur. Die Farbe ist der letzete Wert (#505050).


Das soll an dieser Stelle ersteinmal reichen, aber in Kürze werden weitere neue Features folgen. Ihr dürft gespannt sein.

 

Relaunch

immer mal öfter

Unter einem Relaunch wird in den verschiedenen Branchen ganz Unterschiedliches verstanden. Selbst in der Internetbranche gibt es da ganz verschiedene Verständnisse. Gemäß Wikipedia ist ein Relaunch ,,die Überarbeitung und Neukonzeption von Inhalten der Website, die Orientierung an neuen technologisch-organisatorischen Aspekten sowie die grundständige Überarbeitung der visuellen Darbietung" (wikipedia). Einige halten es schon für einen Relaunch, wenn inhaltliche Punkte überarbeitet werden, was man ja durchaus auch nachvollziehen kann, wenn der Informationsgehalt eine signifikante Veränderung erhält. Für viele unserer Kunden bedeutet Relaunch häufig der Step von "Hier entsteht eine Internetpräsenz" zu einer tatsächlich vorhandenen Homepage im allgemeinen Sinne.

Wie bereits erwähnt hatten wir schon seit vielen Monaten vor unseren Internetauftritt neu zu gestalten, im Sinne von "grundsätzliche Überarbeitung der visuellen Darbietung". Heutzutage gibt es Relaunches in dem Größenbreich bei Unternehmen, abhängig von deren Größe, in einem Turnus von etwas 2-3 Jahren. Demnach waren wir also sowieso so weit (man bedenke, dass wir diesen Monat noch unseren zweiten Geburtstag feiern werden).

 

An dieser Stelle wollte ich ganz gerne einfach mal einen Aufruf starten und die Meinung unserer Leserschaft erkunden. Wie kommt denn unsere neue Internetpräsenz beim Publikum an? Da wir keine Fragebögen vorbereitet haben, darf jeder gerne frei und ungestützt seine Meinung kundtun. Was ist uns gut gelungen und was sollten wir vielleicht noch einmal überdenken. Unsere Facebook-Fans können gerne die Facebook-Kommentar-Funktion benutzen. Allen anderen bleibt natürlich auch die herkömmliche Kommentar-Funktion. Wer seine Meinung lieber unveröffentlicht sieht, kann gerne entweder anonym posten oder das Kontaktformular bemühen.

 

Ich freue mich schon sehr über die Anregungen und hoffe schon jetzt auf anregende Gespräche bei unserem zweiten Geburtstag ;)

 

 

 

Wir sind sozial

und das lohnt sich

Einst schrieb ich bereits über das Potential von Social Media als Marketinginstrument für Unternehmen.
Ende letzten Jahres, also vor weniger als vier Wochen, hat McKinsey eine Studie bzgl. der Rentabilität von Social Media veröffentlicht.
3249 Unternehmen wurden hinsichtlich der wirtschaftlichen Vorteile von Social Media Maßnahmen befragt.
Die Vorteile spiegeln sich im Wesentlichen in dem innerbetrieblichen Gebrauch von Social Media Instrumenten wider, wie z.B. die Verwendung von internen Wikis für den Wissensaustausch.
Darüber hinaus hat die Vernetzung mit Kunden und Lieferanten einen positiven Effekt auf die Umsätze. Durch reibungsarme Kommunikation und effektiveres Marketing konnten ein Fünftel der befragten Unternehmen einen Umsatzanstieg verbuchen.

Social Media stellt einen immer realer werdenden Kommunikationszweig dar, der Effektivitätsvorteile inkludiert.
Das Potential für eine rational sinnvolle Verwendung ist also zweifelsohne Vorhanden, Erfolg oder Misserfolg hängen von der Kompetenz der Akteure ab.
Nach wie vor empfinde ich das Thema Social Media als zweischneidiges Schwert, welches einerseits eine Marketingwaffe darstellen kann und andererseits das Image der ziellosen Kommunikationsmachine bestätigt.

Wenn man es aber noch einmal auf der Basis von Zahlen analysiert, ergibt sich zum Beispiel im Marketingkosten-Vergleich Google/Facebook ein Vorteil für Facebook.
Zumindest für Nischenprodukte ein momentan sehr interessanter Markt, um sein Produkt verbunden mit einer zeitlich begrenzten Werbeaktion zu bewerben/verkaufen. Details dazu hier.

Je länger diese Instrumente Verwendung in der breiten Masse finden, desto reifer werden die Technologien und vor allem deren Anwender.
Das bedeutet auch, je früher ein Unternehmen sich mit den Möglichkeiten auseinander setzt und Erfahrungen sammelt, desto größer stellt sich der Wettbewerbsvorteil in der Zukunft dar.

Zum Schluss noch eine ein kleiner Exkurs in die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Informationszeitalter.

 

THE LIMOUSINES from Mathieu Wothke on Vimeo.

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