Deutsche Software-Entwickler setzen weiterhin auf Java und Python

java 151343 640Wenn Software-Entwickler Fragen haben, können sie sich an Stack Overflow wenden. Eine Community von etwa 4,7 Millionen Nutzern berät und hilft sich gegenseitig bei kniffligen Fragen und schier unlösbaren Problemen. Kein Wunder also, dass Stack Overflow eine Menge Daten zur Verfügung stehen, die es ermöglichen, Statistiken über Vorlieben und Verhalten der Programmierer aufzustellen.

Auf Grund dieser Datenmengen besitzt Stack Overflow Kenntnis davon, dass in Deutschland circa 700.000 professionelle Entwickler arbeiten (Stand August 2016). Von ihnen sind fast 60 Prozent Full-Stack-Entwickler, also Allround-Entwickler, die gleichermaßen mit UX, HTML, CSS, JavaScript, Backend Scripting Language und SQL umgehen können.

Am häufigsten nutzen Entwickler die Programmiersprache Java: 13,7 Prozent. Immerhin 12,8 Prozent hacken Code in Form von Python in ihre Tastaturen. Überraschenderweise entwickeln lediglich 5,3 Prozent für den mobilen Bereich - obwohl sich gefühlt jedes zweite Startup in Deutschland der Ausarbeitung von Smartphone-Apps verschrieben hat. Android liegt mit 24.683 für sich arbeitenden Programmierern vor iOs, das auf 13.223 Entwickler kommt.

Alle Werte, die Stack Overflow ermitteln konnte, decken sich laut eigener Auskunft mit globalen Trends.

Und die Entwickler persönlich?

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Auch dazu liefert Stack Overflow Daten. So ist der durchschnittliche deutsche Entwickler zwischen 25 und 29 Jahre alt und verfügt über 6,5 Jahre Berufserfahrung. Je nachdem, wo die Entwickler arbeiten, verschieben sich die Präferenzen für verwendete Programmiersprachen: In Frankfurt, Stuttgart, Karlsruhe, der Rhein-Ruhr-Region und in Hamburg belegt Java Platz 1 der beliebtesten Sprachen. In München belegt Java Platz 2. In Berlin teilen sich Python, Ruby und NodeJS Platz 1 der Programmiersprachen-Charts.

Java 9 kommt erst 2018

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Nach wiederholten Verzögerungen hält Oracle mittlerweile an einer neuen Deadline für das Release von Java 9 fest: Im Jahr 2018 soll es erscheinen. Das läge laut Oracle vor allem daran, dass mehr Bugs aufgetreten seien als bei vergleichbaren Entwicklungsverläufen. Außerdem müsse die Java EE (Enterprise Edition) verstärkt auf die Anforderungen von Microsites und cloudbasierter Ausrichtung reagieren, was offensichtlich mehr Zeit bei der Entwicklung benötigt.

Zentrales - und entwickler-zeitfressendes - Feature ist das „Project Jigsaw“: Es sorgt für Modularisierung auf der Java Plattform und in Java Anwendungen. Damit sollte Java auch auf kleineren, leistungsschwächeren Endgeräten laufen, ohne in puncto Sicherheit oder Leistung nachzulassen. Wichtig ist Oracle aber auch das Feature „JShell“. Es bietet ein REPL, ein Read-Eval-Print, das Deklarationen, Anweisungen oder Ausdrücke der Java-Sprache evaluieren kann und ein API, um externe Applikationen nutzen zu können.

Microsite: Chance für ein besonderes Marketing

Wer für sein Unternehmen eine eigene Website besitzt, hat die optimale Grundlage für wirksames Online-Marketing geschaffen. Suchmaschinenoptimierung, Adwords-Kampagnen, Affiliate-Marketing, Social-Media-Präsenz: Die Möglichkeiten sind vielfältig, in der Regel wählt man eine Kombination aus verschiedenen Strategien.

Für die effektvolle Präsentation neuer Produkte oder spezieller Dienstleistungen wird zudem oft auch eine sog. Microsite genutzt. Was genau das ist und inwiefern der Einsatz für Ihre Kampagne sinnvoll sein kann, lesen Sie in diesem Beitrag.

Was ist eine Microsite?

Bei einer Microsite (auch Mikro-Website genannt) handelt es sich um eine schlanke Website mit einer eigenen URL, die zu unterschiedlichen Zwecken neben der komplexeren Hauptseite betrieben wird. Sie verfügt i.d.R. über wenige Unterseiten und besitzt auch nur eine geringe Klicktiefe. Inhaltlich wird zumeist ein Aspekt aus der Hauptseite differenzierter vorgestellt, das Design kann sich dabei durchaus komplett von der Hauptseite unterscheiden.

Einsatzgebiete

Die Einsatzgebiete von Microsites sind vielseitig. Genutzt werden die kleinen Seiten zum Beispiel:

  • Für Marketing-Kampagnen für ein neu erschienenes Produkt oder eine spezielle Dienstleistung: Hier kann eine Microsite dank schneller Ladezeit und Spezialisierung auf ein bestimmtes Keyword bessere Effekte im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung erzielen.
  • Für die Präsentation eines abgesonderten, aber nicht abgetrennten Bereichs der Website: Etwa, wenn ein Shop ein Magazin betreibt, das zwar einen Informationscharakter hat, dennoch aber eng mit dem Shop verbunden ist.
  • Für die effektvolle Vorstellung eines speziellen Produkts: Gern genutzt werden die kleinen Seiten zum Beispiel, wenn das Produkt neben der Marke schon ein eigenes Branding besitzt und direkt gesucht wird.

Beispiel:

Als Beispiel für die letztgenannte Verwendungsmöglichkeit soll hier der Schokoladen-Hersteller Ferrero genannt werden. Dieser arbeitet für bestimmte Produkte aus seinem Sortiment mit Microsites, andere sind über normale Verzeichnisseiten in die Domain eingebunden. Warum die Entscheidung auf die Verwendung von Microsites fiel, kann nur vermutet werden. Möglich wäre etwa die Stärke des Brandings der einzelnen Produkte oder der Wunsch nach einem eigenen, losgelösten Design.

 

Ferrero-Hauptseite
Hauptseite von Ferrero

 

Nutella Microsite
Microsite von nutella
Kinderüberraschung Microsite
Microsite von Kinderüberraschung

 

Kinder bueno Microsite
Microsite von Kinder bueno

 

Jede Seite verlinkt wieder zurück auf die Unternehmensseite und wird wiederum auch von dort verlinkt. Es entsteht also ein Verlinkungsnetz, wodurch alle Seiten als zum Internetauftritt von Ferrero gehörig herausgestellt werden.

Design Microsite: Das gilt es zu beachten

Wenn man mit dem Webdesign einer Microsite beginnt, sollte man stets deren Zweck im Blick behalten. Die Seite sollte funktional aufgebaut sein und dabei in jedem Fall schlank bleiben. Durch die schnelle Ladezeit und die konkrete Ausrichtung auf ein Themengebiet sind so auch in Bezug auf SEO gute Ergebnisse zu erwarten. Die Erfahrungen mit solchen Mikro-Webseiten zeigen, dass diese i.d.R. sehr schnell viele Besucher generieren, die durch eine augenfällig Verlinkung zur Hauptseite auch für den dortigen Traffic Erfolge erzielen können.

Was das allgemeine Design anbelangt, bieten Microsites übrigens eine regelrechte Spielwiese. Hier können etwa aufwendige Grafikgebilde (z.B. Infografiken, Slideshows, Storytelling) eingebaut werden, die per CSS und JavaScript individualisiert und animiert werden. Alles dient dazu, den Seitenbesuch zu einem besonderen Erlebnis zu machen.

Je nachdem, welcher Intention die Mini-Seite folgt, kann der Webdesigner hier seine Kreativität ausleben, ohne dabei auf das Corporate Design oder die Geschwindigkeit der Hauptseite Rücksicht nehmen zu müssen.

Sie möchten einen Vorschlag für Ihre ganz persönliche Microsite? Kontaktieren Sie uns jetzt. Unser Webdesign-Berlin-Team berät Sie gern.

Call to Action: Mehr Umsatz durch den perfekten Button

Ein kleiner Knopf, der Wunder wirkt - der Call to Action. Allgemein ist damit eine konkrete Handlungsaufforderung an potentielle Kunden innerhalb einer Marketing-Kampagne gemeint. Konkret auf den Online-Bereich bezogen, wird unter dem Call to Action ein Button verstanden, der den Besucher zu einer Handlung auffordert.start call to action

Im Online-Marketing nutzt man gezielte Landingpages, die speziell auf eine Zielgruppe und den Werbeträger zugeschnitten sind. Im Mittelpunkt der Seite steht dabei ein bestimmtes Angebot, das ohne Abweichung vorgestellt wird. Der letzte Schritt, den User von einer Handlung, wie zum Beispiel dem Stellen einer Anfrage zu überzeugen, ist eine aktive Ansprache - der Call to Action Button eignet sich dafür perfekt!

Den Besucher aktiv abholen

Holen Sie den Besucher Ihrer Seite mit einer direkten Ansprache ab. Hinter dem Klick auf den Call to Action Button verbirgt sich idealerweise eine Verlinkung auf die Kontaktseite oder ein Anfrageformular.

 

Durch die direkte Interaktion wird ein passiver Besucher aktiv und handelt. Das Ziel des Call to Action ist es, dafür zu sorgen, dass die Conversion Rate der Seite steigt. Es sollen also mehr Leads bzw. Kontaktanfragen generiert werden.

Wir verraten Ihnen welche Voraussetzungen dieser Button erfüllen sollte, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.

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Push the Button

Grundsätzlich sollte ein Call to Action Button gezielt und nicht zu häufig eingesetzt werden. Platzieren Sie den Button so, dass er dem Besucher quasi ins Gesicht springt. Am besten sollte er dabei in der Nähe des Contents platziert werden.

Um den idealen Platz, die beste Farbe und den effektivsten Text für den Call to Action zu finden, müssen Sie testen, testen, testen. Denn wie der perfekte Button aussieht ist je nach Website und Branche komplett unterschiedlich!

Einige generelle Tipps verraten wir Ihnen heute exklusiv unter der Hand:

    • Form: Bleiben sie klassisch - rechteckig und abgerundet
    • Größe: Verwenden Sie eine humane Größe - der Button sollt gut “klickbar” sein
    • Farbe: Die Farbe sollte sich durch einen Kontrast abheben
    • Platzierung: Nutzen Sie Richtungshinweise
    • Wortwahl: Prägnante Formulierung verwenden, die schnell zu verstehen ist
    • Formulierung: Förmlichen Imperativ nutzen, der nicht bevormundet
    • Ansprache: Besser die erste Person, als die zweite verwenden
    • Dringlichkeit hervorheben: Heute anmelden und 50% Rabatt sichern

 

Eine große Hilfe zur Erstellung des Buttons bieten die zahlreichen Web-Tools, wie der Button Optimizer.

Keine Angst durch Zusatztext

Eine kleine Hemmung einen “Button zu drücken” besteht wohl immer. Um dem User die Angst vor dem Klick zu nehmen, ist es oft hilfreich einen kleinen Text zu ergänzen.

Zusatzinfo zu Call to Action

Dieser amerikanische Call to Action Button aktiviert den Besucher dazu, ein 30-Tage-Probeabo anzufordern. Bei so einem Super-Angebot lauern oft versteckte Kosten, wenn das Abo zum Beispiel automatisch weiterläuft. Durch den Zusatz, dass keine Eingabe der Kreditkarteninformationen notwendig ist, wird dem User die Angst genommen.

Auch Firefox weißt durch eine kurze Zusatzinfo nochmal auf die Vorteile der Opensourse-Software hin

call to action angst nehmen

Zusätzlicher Input

Abhängig von der Branche, lässt sich der Imperativ der Aufforderung durch zusätzliche Hinweise sehr gut auflockern und wirkt nicht so hart.

wir beraten sie gern

Wir haben das für unser Webdesign Berlin zum Beispiel so gelöst - vielleicht entlockt es Ihnen ja sogar ein kleines Schmunzeln.

     

Strukturierte Daten: Helfen Sie Suchmaschinen Ihre Website zu verstehen

Was sind strukturierte Daten und was haben Sie davon?
Mit strukturierten Daten können Sie dem üblichen HTML-Code einer Seite zusätzliche Informationen mitgeben, der den großen Suchmaschinen (Google, Microsoft, Yahoo und Yandex) hilft, den Inhalt Ihrer Webseite zu verstehen.

Was bringt das genau?

Der normale HTML-Code einer Webseite teilt dem Browser des Users mit, wie die im Tag enthaltene Information angezeigt werden soll. <h1>Rumpudding</h1> sagt dem Browser, den Textstring Rumpudding in einer Überschrift im H1 Format anzuzeigen. Allerdings teilt der HTML-Code nicht mit, um welche Information es sich bei “Rumpudding” handelt. Es könnte eine leckere Nachspeise sein, ein berühmter Song, eine Stadt oder einfach nur ein Nickname eines Kommentators auf der Webseite. Womit wir (Menschen) beim Betrachten einer Webseite in der Regel keine Probleme haben, stellt die großen Suchmaschinen bei der Auswertung der Daten und der Darbietung des relevantesten Suchergebnisses vor ein Problem. Mit Markup, also das Auszeichnen Ihrer Seiteninformationen mithilfe von strukturierten Daten, teilen Sie den Suchmaschinen genau mit:

  • Hierbei handelt es sich um den Namen eines Gerichtes.
  • Insgesamt handelt diese Webseite von einem Rezept.

 Zusätzlich kann die so aufgewertete Seite Rich Snippet in den SERPs liefern:

Rich Snippets in Googles SERPs dank strukturierter Daten

Obwohl das erste Ergebnis auf Platz 1 bei Google steht, wird der Blick automatisch auf das größere und buntere Suchergebnis auf Platz 2 gelenkt. Wollen Sie so eine Chance für Ihre Webseite missen?

Welche Zusatzinfos finden sich hier?

  • Beide Ergbnisse enthalten standardmäßig Title und Description. Diese werden ganz normal im HTML-Code der Webseite festgelegt.
  • Zusätzlich enthalten beide Ergebnisse anstelle der vollständigen Darstellung der URL (in grün) die übersichtlichere Breadcrumb-Darstellung.
  • Bonus für Nummer 2: Die gelben Sterne, die Anzahl der Rezensionen, die Kaloriensumme (in kcal pro 100 gr steht hier leider nicht) und ein Bild(!).

Wie geht das mit dem Markup jetzt genau?

Der HTML-Code einer Webseite wird einfach durch diese fehlenden Informationen (Markpup) erweitert. Die Codierung kann in unterschiedlicher Formaten erfolgen. Genutzt werden hierfür HTML Microdata, RDFa oder das JSON-LD-Format. Ein einheitliches Vokabular, welches von den großen Suchmaschinen verstanden wird, liefert das Projekt Schema.org.

Google bezeichnet das JSON-LD-Format (JavaScript Object Notation for Linked Data) als das einfachste Format, verstanden werden von Google jedoch alle Formate. Einige CMS wie Wordpress bieten Plugins, mit denen das Markup ganz ohne aufwendige Programmierung vorgenommen werden kann. Im folgenden Beispiel des Rumpuddings wurden Microdata genutzt (die einfachste und am häufigsten verwendete Form).

Mögliche Eigenschaften strukturierter Daten

Bevor man einem Wert eine Eigenschaft zuweisen kann, muss man zuerst festlegen, um welchen Objekttyp es sich handelt. Hier gibt es beispielsweise

  • Künstlerische Werke: Bücher, Filme, TV-Serien, Songs, Rezepte…
  • Eingebettete Objekte ohne Text: Bilder, Audiodateien, Videodateien
  • Ereignisse, Events
  • Organisationen, Unternehmen
  • Personen
  • Orte, Lokale Geschäfte, Restaurants…
  • Produkte, Angebote, Gebote
  • Rezensionen, Bewertungen
  • u.v.m.

Eine komplette Liste ist unter http://schema.org/docs/full.html zu finden.

Nachdem der Objekttyp definiert wurde, folgt das Auszeichnen einzelner Eigenschaften. Welche Eigenschaften ein Objekt haben kann, kann man direkt in der URL nachlesen, die auch als Objekttyp verwendet wurde.

HTML Code für Rezept mit strukturierten Daten

  1. Zu Beginn wird der Objekttyp festgelegt (Zeile 419).
  2. Es folgen die Eigenschaften Name (Zeile 428) und Bild/Image (Zeile 430).


Die Auszeichnungen können direkt in den HTML-Elementen <div>, <h1>, <img> usw. gemacht werden. Ist keine eigene Auszeichnung für ein Element vorhanden, kann das Markup in <span> untergebracht werden. Gelegentlich gelten weitere Vorgaben für Eigenschaften, beispielsweise eine ISO 8601 konforme Angabe von Zeitspannen. Diese Informationen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Objekttyps, beispielsweise für Rezepte: http://schema.org/Recipe.

Die Darstellung der Webseite bleibt vom Markup unberührt. Die Sterne-Bewertung erscheint für den Otto Normalverbraucher so:

Website Bewertung mit Sternen

Der Programmcode verrät aber auch hier strukturierte Daten:

Strukturierte Daten für Star Rating

Strukturierte Daten auf der eigenen Website prüfen

Haben Sie die Auszeichnung Ihrer Webseite mit strukturierten Daten abgeschlossen, sollten Sie diese zur Sicherheit mit einem Test-Tool von Google überprüfen: https://search.google.com/structured-data/testing-tool/u/0/

Sie erhalten in diesem Tool zwar eine Vorschau, wie Ihr Rich Snippet in der Suchergebnis-Liste aussehen könnte. Dass dieses so erscheint, ist jedoch nicht garantiert. Google verwendet die Daten nach eigenem Ermessen und entwickelt seine Suchfunktion ständig weiter.

So wird im aktuellen Beispiel zwar die Karlorienmenge im Snippet ausgegeben, im Quellcode werden jedoch auch weitere Nährwertangaben ausgezeichnet:

Nährwertangaben auf der Webseite

Nährwertangaben mit Markup

 Strukturierte Daten bieten sich für viele verschiedene Online-Angebote an. Schnuppern Sie rein und probieren Sie es aus!

Startseite Design: Was gehört auf die Homepage der Website?

Große Bilder? Viel informativer Text? Catchy Phrases? Intro-Film? Reißerische Überschriften?

Wie die Gestaltung Ihrer Startseite aussieht, ist letztendlich ganz allein Ihre Entscheidung. Wie Einstein bereits sagte: Alles ist relativ! Sprich: Ob das Design einer Startseite nun als schlecht oder gut empfunden wird, liegt im Ermessen des Betrachters.

Einige stilistische Empfehlungen gibt es, denen es zu folgen lohnt. Sie haben sich bewährt, weil sie Menschen ansprechen und ihn vielleicht sogar weiterklicken oder sogar zum Kunden werden lassen.
Einige dieser Dos und Don’ts haben wir hier zusammengestellt!

Webdesign für die Startseite: Virtuelle Visitenkarte gestalten

Als Eingangstür und Aushängeschild ist die Startseite das wichtigste an Ihrer gesamten Website. Sie wird am häufigsten von allen Seiten aufgerufen und verlinkt - und sollte dementsprechend attraktiv für Besucher sein.

visitenkarte

Der Weg des Nutzers auf Ihre Website

User sind im Internet unterwegs, weil sie Informationen oder Angebote suchen, für die sie unter Umständen auch bereit sind, Geld zu zahlen. Sie als Anbieter von Informationen, Produkten und Dienstleistungen müssen diese Nutzer nur noch überzeugen. Das ist leider nicht so einfach, weil User im Normalfall sehr ungeduldig und wählerisch sind.

Die Startseite sollte deshalb verraten, worum es geht und was der Nutzer auf Ihrer Website finden kann, ob dies als Lösung zu seinem Problem passt und wenn ja, wie er sich weiter verhalten soll.

Welche Aufgaben muss das Startseite-Design erfüllen?

Eine Startseite sollte nicht nur hübsch aussehen, sondern sie muss auch so einige Funktionen erfüllen. Sie sollte:

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  • Sie und den Fokus Ihres Unternehmens präsentieren
  • grob und übersichtlich über Sie und Ihr Angebot informieren
  • den Nutzer darüber informieren, was er auf Ihrer Website tun und finden kann
  • Neugier wecken
  • überzeugen
  • Vorteile und Nutzen Ihres Angebots kommunizieren
  • Alleinstellungsmerkmale hervorheben

 

Startseite gestalten: Wie Sie es machen können ...

Welche Elemente gehören zum Startseiten-Design?

Neben dem obligatorischen erklärenden Text auf der Startseite und einem übersichtlichen Navigatinosmenü gibt es noch weitere Elemente, die das Webdesign ansprechend machen:

sprachauswahl

Falls Sie Ihre Produkte oder Leistungen in unterschiedlicher Sprache anbieten, dann ist es für Ihre Besucher sinnvoll, wenn Sie die Möglichkeiten der Sprachauswahl gleich auf der Startseite haben. Häufig findet sich diese Funktion im oberen Bereich der Website, die verschiedenen Sprachen sind mit Länderkürzeln oder Flaggen-Symbolen gekennzeichnet.

siegel

Auf Siegel, Zertifikate und Auszeichnungen können Sie stolz sein - präsentieren Sie diese auf der Startseite! Referenzen, Empfehlungen und Bewertungen von ehemaligen oder bestehenden Kunden können für Interessenten auch sehr überzeugend sein und symbolisieren Vertrauen sowie eine transparente Arbeitsweise.

 

button

Weil der User mit einem bestimmten Interesse auf Ihrer Website landet, lohnt es sich in jedem Fall, dieses für sich zu nutzen: Platzieren Sie Call-to-Action-Elemente strategisch günstig, um Interessenten aufzufordern, mit Ihnen zu interagieren. Das können unter anderem Buttons für eine Newsletter-Anmeldung oder eine kostenlose Beratung sein.

Links setzen: Worauf muss die Startseite verlinken?

In der Hauptnavigation sollten in jedem Fall die wichtigsten Oberpunkte über den Menüpunkt verlinkt und schnell erreichbar sein. Das können beispielsweise die einzelnen Leistungen und Services sein oder auch Produktkategorien, wie man es aus Online-Shops kennt.

Außerdem sollten verlinkt sein:

  • Das Impressum
    Laut BGH-Rechtsprechung sollte im besten Fall von jeder Seite der Website aus das Impressum mit zwei Klicks erreichbar sein.
  • Die AGB und Datenschutzrichtlinien
    Diese Informationen sollten praktischerweise für den Nutzer schnell erreichbar sein.
  • Wichtige Funktionen
    Dazu zählen beispielsweise die Suchfunktion der Website oder Login/
    Registrierung für registrierte Nutzer und solche, die es werden wollen.
  • Aktuelle Informationen
    Aktuelle Angebote, Pressemitteilungen oder ein Überblick über die letzten
    Blogbeiträge - Informationen und Teaser, welche den Besucher neugierig machen, sind immer gut und demonstrieren Kompetenz.
    Aber Achtung:  Die Aktualität solcher Bereiche ist absolut notwendig! Überholte “News” aus vorchristlichen Zeiten erwirken genau das Gegenteil. Wechselnde Inhalte lassen die Website gepflegt wirken, hinsichtlich der Relevanz für die Suchmaschinenoptimierung sind sie nur bedingt günstig.
  • Hilfreiche Informationen
    Haben Sie nützliche Antworten bereits in einem FAQ-Bereich zusammengestellt? Verlinken Sie diesen!
  • Weiterführende Links
    Der Besucher Ihrer Website ist an Ihrem Angebot interessiert - und nun? Geben Sie ihm Optionen, wie er sich weiter durch Ihre Website klicken kann. Solche, die sich noch weiter informieren wollen, freuen sich über die Bereitstellung von Links auf passende Unterseiten.

 

Betextung der Startseite

Wie bei der gesamten Betextung der Website gilt: Nutzen Sie einheitliche und gut lesbare Schrifttypen und - größen! Hier kommt es mehr darauf an, was für den Nutzer praktisch ist und nicht, was Ihnen am besten gefällt. Eine zweite oder dritte Meinung kann hier sehr hilfreiche sein!

Verwenden Sie wenn möglich keine Blockbuchstaben, vor allem nicht, wenn Sie sie an anderen Stellen nicht verwenden. So wirkt das Geschriebene ALS WÜRDE MAN ES HERAUSSCHREIEN!

Strukturieren Sie Ihre Inhalte! Das gilt ebenfalls nicht nur für die Texte der Startseite, sondern hilft generell dabei, Texte gut lesbar zu machen. Eine aussagekräftige Überschrift, sinnvolle Teilüberschriften, Listen und Aufzählungen und hervorgehobene Schlagworte machen Ihre Texte zu “Scannable Content”.

Der Informationsgehalt sollte das Startseiten-Design unterstützen: Beschränken Sie sich auf die wichtigsten Informationen und vermitteln Sie diese in kurzen Sätzen und so wenig Worten wie möglich. Das Prinzip der umgekehrten Pyramide kann hier gern angewandt werden:

 pyramide zur texterstellung

Das Startseiten-Design anschaulich gestalten

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Für die Startseite Ihrer Website können Sie dies sehr gut nutzen, indem Sie Informationen und Stimmungen über Bilder oder auch Infografiken vermitteln. Bestimmte Emotionen lassen sich so beim Betrachter hervorrufen. Zu diesem Zweck eigenen sich eigene Fotos am besten, auf die Verwendung von Stock-Fotos o.ä. sollte möglichst verzichtet werden. Bilder, welche Sie selbst, Ihre Mitarbeiter und Kollegen, Räumlichkeiten,  eigene Produkte oder Leistungen darstellen, sind in jedem Fall authentischer.

Was gilt es außerdem zu beachten?

Folgende Punkte, die im bisherigen Verlauf noch nicht genannt wurden, sind ebenfalls extrem wichtig für eine funktionierende und ansprechende Startseite Ihrer Website:

    • Kurze Ladezeiten: Wie bereits gesagt, Internetuser sind sehr, sehr ungeduldig. Und in der Regel wartet keiner von ihnen mehr als 2 Sekunden, um eine (wahrscheinlich noch unbekannte) Website zu besuchen. Verringern Sie die Ladezeit deshalb so stark wie möglich!

      ladezeit optimieren
  • Above-the-fold und Under-the-fold
    Als “fold” wird der Knick oder die Kante bezeichnet, welche zwei Bereiche einer Seite voneinander trennt: Zum einen den Teil, der ohne Scrollen bereits sichtbar ist und zum anderen den Bereich, für dessen Einsicht der User scrollen muss. Dieser “fold” kann sich abhängig von der Bildschirmgröße des verwendeten Endgeräts an unterschiedlichen Stellen befinden, weshalb die wichtigsten Informationen möglichst weit oben platziert sein sollten.

  • Responsive Design
    Ein Website- und Startseiten-Design, welches “mobile friendly” ist, sollte heutzutage Standard sein. Ein Responsive Webdesign passt die Inhalte in Ihrem Layout der Bildschirmgröße des Endgerätes an, sodass sie immer optimal dargestellt werden. Vor allem den Nutzern von Tablets und Smartphones kommt das sehr entgegen!

 

Gängige Fehler beim Startseite-Design: Wie Sie es nicht machen sollten …

Es gibt so einige Punkte in der Startseiten-Gestaltung, die seit vielen Jahren falsch gemacht werden. Es gilt diese Dinge aber zu vermeiden, weil sie schlichtweg keine Funktion erfüllen.

startseiten design fehler

Dazu zählen zum Beispiel:

  • Vorschaltseiten: Ihre Website ist keine Zeitschrift, die ein Titelblatt braucht! Jeder Klick, den ein Besucher machen muss, besvor er Ihre Startseite sieht, ist einer zu viel.
  • Musik, Animationen und Intro-Filme: Auch wenn kleine Filmchen ganz nett aussehen können oder die Philosophie Ihres Unternehmens besonders gut beschreiben, gehören Sie nicht auf die Startseite!
  • Begrüßungen: Auch wenn die Startseite als Eingangstür zu Ihrem Unternehmen gilt - ein “Herzlich willkomen auf unserer Homepage” raubt wirklich wichtigen Informationen den Platz und ist einfach unnötig.
  • Counter: Kleine Zähler, die darüber informieren, wie viele Besucher heute/ diesen Monat/ dieses Jahr/ insgesamt bereits auf Ihrer Website waren, bringen dem Nutzer was? Nichts!
  • Pop-Ups: Es gibt wohl kaum etwas, was einem Besucher mehr Nerven raubt als Pop-Ups. Hier verlieren Sie als Websitebetreiber wertvolle Aufmerksamkeit und Sympathiepunkte.
  • Externe Links: Wenn Sie Ihre Interessenten nicht gleich wieder verlieren, sollten Sie darauf verzichten, gleich auf der Startseite Links zu anderen Websites zu positionieren. Interne Verlinkungen zu weiterführenden Themen sind hier eher angebracht.
  • Werbung: Sie hat eigentlich nichts verloren auf einer Startseite - andererseits ist hier die Anzeigenschaltung am lukrativsten. Deshalb: Wenn unbedingt Werbung auf der Startseite vorhanden sein soll, dann wird diese am besten in die Gesamtgestaltung integriert und ordnet sich anderen, wichtigen Elementen unter.
  • Zu viel Inhalt: In der Kürze liegt die Würze! Reduzieren Sie die Startseiten-Gestaltung wie auch die Inhalte auf das Nötigste. Bleiben Sie minimalistisch, wie es große und erfolgreiche Firmen (siehe Apple) vormachen.
  • Fachbegriffe: Die textliche Gestaltung ist selbstverständlich immer abhängig von Ihrer Zielgruppe. Ist diese zu einem Großteil nicht vertraut mit Fachbegriffen, dann nutzen Sie lieber einfachere Synonyme.
  • Übermäßige Selbstdarstellung: Auf der Startseite ist kein Platz für Ihren Lebenslauf, Ihre persönlichen Vorlieben oder Bilder von Ihrem Hund! In der Kategorie “Über uns” bzw. “Über mich” ist es dagegen sehr gut aufgehoben.
  • Konventionen und Vertrautes: Menschen lieben es, wenn die Dinge so sind, wie sie sie kennen. Deshalb ist es ratsam, gewohnte Elemente aus der Startseiten-Gestaltung und Branchen-Standards einzuhalten, auch wenn diese Ihnen persönlich nicht zusagen.
    Probieren Sie nicht, besonders originell zu sein und alles umzuwerfen - Ihre Besucher verwirrt das eher. Die Position von “OK”- oder “Abbrechen”-Buttons oder dem Einkaufswagen sind hierfür optimale Beispiele.

 

Fazit: Keine Eile beim Design der Startseite!

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Lassen Sie sich Zeit, an der perfekten Starseite zu feilen, denn das Design wirkt sofort! Fragen Sie Freunde oder auch Kunden nach deren Meinung und holen Sie sich Hilfe vom Fachmann einer Internetagentur, der Ihre Ideen und Vorstellungen optimal umsetzen kann. Eine professionell gestaltete und programmierte Website mit einer Balance zwischen Information und Emotion überzeugt!

Und denken Sie daran: Natürlich sollte die Startseite Ihnen gefallen, aber primär erstellen Sie diese für Interessenten und Kunden!

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