Sechster Geburtstag

6 Jahre Webdesign und Suchmaschinenoptimierung aus Berlin und nun auch aus der Schweiz

Das firmennest wächst und gedeiht. Manu hat erfolgreich eine Zweigstelle in der Schweiz aufgemacht und betreut die ersten Schweizer Kunden in puncto Webdesign und Suchmaschinenoptimierung. Im schönen Lausanne am Genfer See lässt er es sich gutgehen und treibt die Expansion erfolgreich voran. Es wird nicht mehr lange dauern und wir werden uns auch dort zahlenmäßig stärker aufstellen müssen. Bis dahin werden wir von Berlin aus als Verstärkung zur Seite stehen.

 

Wie im letzten Jahr angekündigt, haben wir das Thema Festanstellung für uns entdeckt. Wir werden nun ein festes Team aufbauen, was dann nur noch in Einzelfällen von freien Mitarbeitern unterstützt wird. Wir freuen uns, dass wir so ein dichtes und leistungsstarkes Netwerk haben, womit wir auch die ungewöhnlichsten Kundenwünsche umsetzen können.

 

Wer einen guten Webdesigner kennt, der sich gerne in einer Festanstellung neuen Herausforderungen stellen möchte, kann diesen gerne zu uns schicken. Wir suchen noch immer Verstärkung für unser festes Team.

 

Eines kann ich an dieser Stelle nicht für mich behalten und das ist ein Geburtstagsgruß von einer unserer firmennest-fans:

,,Liebes firmennest,
da du geboren warst,
ans Licht weintest du,
es freuten sich die Deinen;
lebe so, dass, wenn dein Auge bricht,
du dich freust, die Menschen aber weinen!

Herzlichen Glückwunsch zum 6. Geburtstag liebes firmennest! Viel Erfolg für alles, was da kommt, viele neue Aufträge, nette Kund_innen, ein allseits heiteres und freundliches Betriebsklima ^^ und ein erfolgreiches neues Geschäfts-Lebensjahr!"


Vielen Dank!


Büro firmennest

Emil Stark

Ratlosigkeit angesichts des OnepagersWebdesign Trends 2014: Onepager

Schönheit und Nutzerfreundlichkeit für alle?

Onepager sind in aller Munde, bzw. Augen. In der Welt der Webdesign Trends ist man sich einig: Die schön gestalteten Webseiten, die ihren kompletten Inhalt auf einer einzigen Seite präsentieren, gefallen Webdesignern und Internetnutzern so gut wie die Elle dem tapferen Schneiderlein. Außerdem lässt sich Onepage hervorragend mit Responsive Design verbinden. Es spricht also viel dafür, sich für den Einsatz eines Onepagers zu entscheiden, wenn es darum geht, einen neuen Webauftritt aufzusetzen.

Doch für wen empfiehlt sich ein Onepager wirklich? Sollte jeder so schnell es geht auf den Trendzug aufspringen? Einige Überlegungen vorab sollten Webbetreiber auf jeden Fall anstellen.

Vorteile des Onepagers

Maus-Rollen statt Maus-Klicken

Onepager sind in der Regel übersichtlich und erfreuen den Internetnutzer durch ihre klare Struktur. Informationen können fokussiert dargestellt werden und sind wie Kapitel in einem Buch nacheinander aufgereiht. Es entfällt die Suche auf diversen Unterseiten; kein User verirrt sich mehr im Klick-Dschungel einer verzweigten Menüstruktur. Woher weiß ich dann aber, in welchem Teil der Informationskette ich mich gerade befinde? Ein sogenannter Scrollspy markiert in der Navigation den Punkt, der gerade angezeigt wird. Die Navigation fungiert somit mehr als Inhaltsverzeichnis denn als Klickfalle.

Onepager erzählen Geschichten
Von „es war einmal“ bis „lebten sie glücklich bis an ihr Lebensende“

Ein Onepager ist wie eine Bühne, auf der die „Geschichte“ des betreffenden Anbieters, abrollt. Es gibt einen klaren Anfang und ein glückliches Ende. Das Ganze ist in Artikel aufgeteilt. Wie kann ich dann beispielsweise meinem Kollegen genau das Kapitel mailen, in dem Hänsel in den Käfig gesperrt wird? Das lässt sich durch den Einsatz von Sprungmarken gewährleisten. Sie fungieren als Deeplink mit einer spezifischen URL. Ruft der Kollege diesen in seinem Browser auf, springt die Navigation der Seite automatisch an die richtige Stelle.

Onepager für alle?
Für Schneewittchen ein Muss – für die Zwerge Verdruss

Dennoch: Onepager sind beileibe nicht für jeden empfehlenswert. Vor allem Shops und Anbieter von komplexen Dienstleistungen sollten sich gründlich überlegen, ob sie auf Untermenüs verzichten können. Denn eines sollten Onepager niemals sein: Hoffnungslos überladen. Zudem sollten Onepager ein klares, stimmiges und harmonisches Design bieten. Wer also Inhalte präsentiert, die sich auch grafisch nicht so ohne weiteres vereinen lassen, der läuft Gefahr, einen zerfasert wirkenden Onepage-Auftritt hinzulegen. Und der wirkt im schlimmsten Fall unprofessionell.

Unsere klare Empfehlung lautet: Freiberufler, Künstler, Projekte und Anbieter von nur wenigen Produkten bzw. Dienstleistungen können durch den Einsatz eines Onepagers viel gewinnen. Hier finden Sie einen Onepager für die Opernsängerin Mirka Wagner, den firmennest realisiert hat. Wenn Sie unentschieden sind, sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gern.

Emil Stark

Verkaufen bei Google ShoppingGoogle shopping experience

Änderungen bedeuten Arbeitsaufwand für Händler

Google hat zum 30. September Änderungen angekündigt, die die Produktfeed-Spezifikationen betreffen. Wer als Online Händler seine Produkte bei Google Shopping listet, muss sich an die Arbeit machen. Gute Nachricht für Menschen mit Arbeitswut: Viele Kleinigkeiten bedeuten viele kleine Änderungen, die eingepflegt werden können und/oder müssen. Schlechte Nachricht für Menschen mit Innovationswut: Viel ändert sich für den ambitionierten Shopbetreiber dadurch nicht.

Mobiles Shopping

Direkter Weg zur mobilen Webseite

Im Feed können zukünftig Inhalte direkt übergeben werden, die auf mobilen Zielseiten angezeigt werden sollen. Nutzer mit Mobilitätswut werden dann direkt auf diese Seiten geleitet.

Bundles
Direkter Weg zu mehr Verkauf

Wie im richtigen Leben können damit mehrere Produkte im Verein verkauft werden. Dazu muss allerdings eines der Produkte als Vereinsvorstand gekennzeichnet werden. Nutzer mit Sparwut bekommen so mehr für weniger Geld oder haben obendrein den Vorteil, in nur einem Zug Dinge zu erwerben, die ansonsten einzeln gekauft werden müssen.

Verfügbarkeit
Direkter Weg in die Zukunft

Der Status „bestellbar“ entfällt, dafür gibt es das Attribut „auf Lager“ in Verbindung mit der Möglichkeit, ein Verfügbarkeitsdatum einzustellen. Die schier endlose Verfügbarkeit von diversen „Wut-Kombinationen“ wird langsam langweilig und entfällt.

Bekleidung
Direkter Weg zu Klein und Groß

Es werden zukünftig noch mehr Altersgruppen bereit gestellt, um Kleidung zu kennzeichnen: Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder kommen nunmehr auf ihre Kosten.

Auch bei den Größen gibt es Neuerungen. So können Artikel fortan als „Normalgröße“, „Kurzgröße“, „große Größe“ und „Umstandsgröße“ klassifiziert werden. Praktisch sind auch Länderkürzel, damit Konsumenten endlich wissen, auf welches nationale System sich Größenangaben beziehen.

Zeichenbeschränkung
Direkter Weg zu weniger Tipperei

Eindeutig am meisten auf die Nerven fallen dürfte die Zeichenbeschränkung, die Google auferlegen will. Beschränkt werden:

- Titel: auf 150 Zeichen

- Beschreibung: auf 5000 Zeichen

- Links: auf 2000 Zeichen

Tipp: Wer die Zeichenbeschränkung bei der Produkteingabe ignorieren möchte – sie dürfte vermutlich bei den meisten Händlern nur wenige Artikel betreffen – kann auch die Fehlermeldungen des Merchant Center im Auge behalten, um einfach nur dann einzugreifen, wenn's brennt.

Produktbilder
Direkter Weg zum Einzelnen

Wer Multipacks verkauft, muss Bilder zur Verfügung stellen, die ebenfalls die Einzelpackung zeigen. Umgekehrt muss ein verkauftes Set auch als Gesamt-Set erkennbar sein. Zu den genauen Informationen, wie Bilder eingereicht werden müssen, geht es hier. Hier finden Sie zudem die überarbeiteten Richtlinien für die Produktfeeds.

Auch wenn die Änderungen erst am 30. September in Kraft treten, können Händler ab sofort ihre Produktfeeds umpflegen. Habe ich „können“ gesagt? Entschuldigung – es sollte „müssen“ heißen. Denn die Änderungen betreffen alle Produkte – auch die, die schon jahrelang in Googles Shoppingliste sind.

Ich verbleibe in abflauender Schreibwut, Euer:

Emil Stark

Kleiner Praxisvergleich: Joomla vs. Wordpress

Joomla optimal für Online Shops

Wordpress ist der Marktführer unter den Open Source Plattformen – es ist das am meisten genutzte Open-Source-basierte Content Mangement System der Welt (ca. 60% Marktanteil). Joomla drückt sich im Vergleich dazu in einer kleinen Nische herum (ca. 8,2% Marktanteil). Wordpress verfügt über eine extrem große Gemeinde von Programmierern, die Unmengen von Erweiterungen und Updates zur Verfügung stellen. Die Gemeinde kann zudem auf Grund ihrer Größe einen guten Support für Webseitenbetreiber bieten und sorgt dafür, dass etwaige Fehler oder Sicherheitslücken schnell entdeckt und behoben werden. Dennoch gibt es gute Gründe, sich für Joomla zu entscheiden.

Hier eine kurze Auflistung von Vor- und Nachteilen der beiden Plattformen:

Wordpress: Der Publikumsliebling

Für Blogs, Newsseiten und alle, die ein überschaubares System bevorzugen

Vorteile:

  • - sehr einfache Bedienbarkeit
  • – übersichtliche Benutzeroberfläche
  • - Vielzahl von Design-Vorlagen
  • - große Anzahl kostenloser Plugins
  • - entwickelt sich von reiner Blogger-Plattform zu eigenständigem CMS

 

Nachteile:

  • - nicht alle Plugins dürfen für kommerzielle Zwecke eingesetzt werden
  • – Rechtslage teilweise diffus – verhältnismäßig große Gefahr, Abmahnung zu erhalten
  • – SEO-Funktionen müssen mit Plugin zusätzlich installiert werden (All in One SEO Pack)
  • – weniger Einstellungsmöglichkeiten als in Joomla

 

Joomla: Der Spezialist
Für Shops und komplexere Internetseiten

Vorteile:

    • - relativ intuitive Bedienoberfläche
      • - spezielle Features für Online Shops wie Bestellmanagement u.ä.
        • - Gute Ordnerstruktur für Bilder
          • - SEO-Einstellungen integriert
            • - Installation des CMS bietet besondere Optionen und Sicherheitsfeatures

 

Nachteile:

            • - komplexer: erfordert eine längere Einarbeitungsphase
            • - keine Kommentarfunktion
            • - weniger Plugins als Wordpress (benötigt allerdings auch weniger Plugins)

 

Fazit: Nicht der Weg ist das Ziel – das Ziel ist das Ziel!

Emil Stark

kampf der doppelten SeitenDuplicate Content in Online Shops

Strafe oder Buße?

Auch wenn Google nicht direkt abstraft, wenn die Suchmaschine doppelte Inhalte entdeckt, hat es doch Vorteile unerwünschte Zwillinge, Drillinge und weitere Ableger auf den eigenen Seiten zu vermeiden. Gerade Online Shops haben oft mit dem Problem des doppelten Contents zu kämpfen, wenn

      • - Produkte in mehrere Kategorien einsortiert werden
      • - Produktübersichtsseiten paginiert, also aufgesplittet auf mehrere Seiten, dargestellt werden
      • - Produkttexte von Herstellern übernommen werden
      • - die Filterfunktion dasselbe Produkt in leicht abgewandelten Varianten ausspuckt
      • - Produkte in verschiedenen Varianten (z.B. Farben, Größen etc.) mehrmals und beinahe identisch angelegt werden
      • - eine beinahe identische Version der Seite in verschiedenen Länderversionen (z.B Deutschland und Österreich) existiert
      • - die Homepage mit und ohne www., mit und ohne Trailing Slash aufgerufen werden kann
      • - eine Http- und Https-Version der Seite vorhanden ist
      • - eine Version des Shops für mobile Endgeräte existiert

 

301-Weiterleitung oder Canonical Tag

Einfach oder zwanghaft?

Einige Dinge, die doppelten Content hervorrufen, können Online Shop Betreiber sehr einfach vermeiden, so lange sie sich der Problematik bewusst sind.

Wer doppelten Content jedoch nicht entfernen möchte, kann eine 301-Weiterleitung einrichten, so dass identische Seiten immer auf eine bestimmt Originalseite weiterleiten. Das hat allerdings auch Nachteile: 301-Weiterleitungen verlangsamen die Ladezeit einer Webseite. Eine schnelle Ladezeit wird jedoch in Zukunft immer wichtiger werden, um in den Suchergebnissen von Google bevorzugte Behandlung zu erfahren. Der Vorteil der 301-Weiterleitung besteht darin, dass Google dieser folgen muss, während ein Canonical-Tag von der Suchmaschine lediglich als „Empfehlung“ angesehen wird.

Eine einfache Lösung des Problems in vielen Fällen stellt der Canonical Tag dar. Dieser Tag zeigt an, wenn eine Seite zu einer Gruppe von Seiten gehört, die sich alle sehr ähnlich – oder eben identisch – sind und definiert, welche der Seiten von den Suchmaschinen bevorzugt ausgelesen werden soll. In jede der Seiten, die duplizierte Inhalte präsentieren, wird einfach in den Head-Bereich des HTML-Codes der Canonical Tag:
    <link rel=”canonical” href=”http://www.dies ist die die zu bevorzugende Seite.de” />
eingefügt – und fertig!

Vielfältige Methoden – Implikationen im Blick behalten
Aufwand oder Nutzen?

Es gibt selbstverständlich noch weitere Methoden, doppelten Content zu vermeiden, oder wie es richtiger heißen müsste 'doppelten Content für die Suchmaschinen unschädlich zu machen', aber sie haben alle diverse Nachteile und sind oft auch mit einem erhöhten Aufwand für den Shopbetreiber verbunden.

Der Canonical Tag ist unkomplizierter und wirkungsvoll, seine Nachteile sind vergleichsweise gering, sollten aber im Blick behalten werden. Das eine betrifft den oben erwähnten Charakter einer Empfehlung und:

Die durch die Kanonisierung herab gestuften Seiten verlieren an Gewicht. Das ist ungünstig, wenn es sich beispielsweise um eine gut verlinkte, also „starke“ Seite handelt.

Ergo: Interne Links immer auf die bevorzugte Seite setzen!

Emil Stark

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