Ratlosigkeit angesichts des OnepagersWebdesign Trends 2014: Onepager

Schönheit und Nutzerfreundlichkeit für alle?

Onepager sind in aller Munde, bzw. Augen. In der Welt der Webdesign Trends ist man sich einig: Die schön gestalteten Webseiten, die ihren kompletten Inhalt auf einer einzigen Seite präsentieren, gefallen Webdesignern und Internetnutzern so gut wie die Elle dem tapferen Schneiderlein. Außerdem lässt sich Onepage hervorragend mit Responsive Design verbinden. Es spricht also viel dafür, sich für den Einsatz eines Onepagers zu entscheiden, wenn es darum geht, einen neuen Webauftritt aufzusetzen.

Doch für wen empfiehlt sich ein Onepager wirklich? Sollte jeder so schnell es geht auf den Trendzug aufspringen? Einige Überlegungen vorab sollten Webbetreiber auf jeden Fall anstellen.

Vorteile des Onepagers

Maus-Rollen statt Maus-Klicken

Onepager sind in der Regel übersichtlich und erfreuen den Internetnutzer durch ihre klare Struktur. Informationen können fokussiert dargestellt werden und sind wie Kapitel in einem Buch nacheinander aufgereiht. Es entfällt die Suche auf diversen Unterseiten; kein User verirrt sich mehr im Klick-Dschungel einer verzweigten Menüstruktur. Woher weiß ich dann aber, in welchem Teil der Informationskette ich mich gerade befinde? Ein sogenannter Scrollspy markiert in der Navigation den Punkt, der gerade angezeigt wird. Die Navigation fungiert somit mehr als Inhaltsverzeichnis denn als Klickfalle.

Onepager erzählen Geschichten
Von „es war einmal“ bis „lebten sie glücklich bis an ihr Lebensende“

Ein Onepager ist wie eine Bühne, auf der die „Geschichte“ des betreffenden Anbieters, abrollt. Es gibt einen klaren Anfang und ein glückliches Ende. Das Ganze ist in Artikel aufgeteilt. Wie kann ich dann beispielsweise meinem Kollegen genau das Kapitel mailen, in dem Hänsel in den Käfig gesperrt wird? Das lässt sich durch den Einsatz von Sprungmarken gewährleisten. Sie fungieren als Deeplink mit einer spezifischen URL. Ruft der Kollege diesen in seinem Browser auf, springt die Navigation der Seite automatisch an die richtige Stelle.

Onepager für alle?
Für Schneewittchen ein Muss – für die Zwerge Verdruss

Dennoch: Onepager sind beileibe nicht für jeden empfehlenswert. Vor allem Shops und Anbieter von komplexen Dienstleistungen sollten sich gründlich überlegen, ob sie auf Untermenüs verzichten können. Denn eines sollten Onepager niemals sein: Hoffnungslos überladen. Zudem sollten Onepager ein klares, stimmiges und harmonisches Design bieten. Wer also Inhalte präsentiert, die sich auch grafisch nicht so ohne weiteres vereinen lassen, der läuft Gefahr, einen zerfasert wirkenden Onepage-Auftritt hinzulegen. Und der wirkt im schlimmsten Fall unprofessionell.

Unsere klare Empfehlung lautet: Freiberufler, Künstler, Projekte und Anbieter von nur wenigen Produkten bzw. Dienstleistungen können durch den Einsatz eines Onepagers viel gewinnen. Hier finden Sie einen Onepager für die Opernsängerin Mirka Wagner, den firmennest realisiert hat. Wenn Sie unentschieden sind, sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gern.

Emil Stark

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